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12.12.2014

16:12 Uhr

Starbucks, McDonald's und Co

Mitarbeiter von Restaurantketten wollen streiken

Jetzt streikt auch die Systemgastronomie: Die Gewerkschaft NGG droht McDonald’s, Starbucks und Co in den festgefahrenen Tarifverhandlungen mit Warnstreiks. Ein neues Angebot wies sie als „eine Mogelpackung“ zurück.

Auch der Restaurantkette McDonald's drohen in mehr als 20 Städten Warnstreiks. dpa

Auch der Restaurantkette McDonald's drohen in mehr als 20 Städten Warnstreiks.

BerlinBei Starbucks, McDonald's, Vapiano und anderen Restaurantketten wollen die Beschäftigten in den nächsten Tagen in mehr als 20 Städten vorübergehend ihre Arbeit niederlegen, um ihre Gehaltsforderungen zu untermauern. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) teilte am Freitag mit, erstmals in der Geschichte der Systemgastronomie in Deutschland ihre Mitglieder zu Warnstreiks aufgerufen zu haben.

„Vier Tarifrunden mit dem Bundesverband der Systemgastronomie - und noch kein Ergebnis“, kritisierte Sebastian Riesner von der NGG in Berlin und Brandenburg. Erste Warnstreiks fanden am Freitagnachmittag in Berlin statt, weitere sollten in den kommenden Tagen bundesweit folgen.

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) habe den Beschäftigten „eine Mogelpackung“ unterschieben wollen, kritisierte Riesner. So hätten die Beschäftigten eine Erhöhung der untersten Löhne auf 8,51 Euro pro Stunde nach Vorstellung der Arbeitgeber „aus eigener Tasche“ mit Kürzungen beim Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder bei den Zuschlägen bezahlen sollen.

Die NGG lehne aber Kürzungen der Leistungen im Manteltarifvertrag ab und fordere einen Einstiegslohn über dem gesetzlichen Mindestlohn, eine faire Erhöhung aller Entgeltgruppen sowie eine schnelle Angleichung der Löhne in den ostdeutschen Bundesländern, erklärte Riesner.

Von

afp

Kommentare (1)

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Frau Ich Kritisch

12.12.2014, 18:14 Uhr

dann gibts vielleicht bald den Burger zum Realpreis von 5 Euro?
Ich meine nicht den Wert - der liegt so bei 50 Cent

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