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26.04.2012

10:58 Uhr

Starker Jahresstart

Fresenius erhöht Prognose für 2012

Der Medizinkonzern Fresenius hat im ersten Quartal bei Umatz und Ebit deutlich zugelegt und peilt jetzt auch für das Gesamtjahr ein höheres Konzernergebnis an. Die Tochter Medical Care bleibt bei ihrem Ausblick.

Mitarbeiter in der Montage von Fresenius Medical Care. dapd

Mitarbeiter in der Montage von Fresenius Medical Care.

Bad HomburgDer Medizinkonzern Fresenius hat nach einem starken Jahresstart die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Im ersten Quartal 2012 legte der Umsatz um 13 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu, teilte der Konzern am Donnerstag in Bad Homburg mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 15 Prozent auf 661 Millionen Euro. Das Konzernergebnis legte im ersten Quartal sogar um 18 Prozent auf 200 Millionen Euro zu. Inklusive eines steuerfreien sonstigen Beteiligungsertrags bei der Tochter Fresenius Medical Care sei das Konzernergebnis auf 230 Millionen Euro gestiegen. Die endgültigen Zahlen von Fresenius und Fresenius Medical Care sollen wie geplant am 3. Mai veröffentlicht werden.

Im Gesamtjahr 2012 soll das Konzernergebnis nun währungsbereinigt um zwölf bis 15 Prozent steigen. Bisher war lediglich ein Plus von acht bis elf Prozent erwartet worden. Währungsbereinigt solle der Umsatz um zehn bis 13 Prozent zulegen. Dabei peile Fresenius das obere Ende der Spanne an. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen einen Umsatz von 16,52 Milliarden Euro und ein Konzernergebnis von 770 Millionen Euro verbucht.

Fresenius Medical Care bestätigte unterdessen den Ausblick für das laufende Jahr. Das Unternehmen rechne weiter mit einer Umsatzsteigerung auf rund 14 Milliarden US-Dollar. Der auf die Fresenius-Medical-Care-Anteilseigner entfallende Gewinn solle - bereinigt um den positiven Bewertungseffekt in Höhe von rund 127 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2012 - auf rund 1,14 Milliarden US-Dollar steigen.

Im ersten Quartal erhöhte sich der Gewinn nach vorläufigen Berechnungen bereinigt um zehn Prozent auf 244 Millionen US-Dollar. Der Umsatz legte mit neun Prozent auf 3,25 Milliarden Dollar nur etwas schwächer zu. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich mit 13 Prozent auf 503 Millionen Dollar besonders stark. 2011 hatte das Unternehmen einen Umsatz von 12,8 Milliarden US-Dollar und einen Überschuss von 1,1 Milliarden US-Dollar verbucht.

Von

dpa

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