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24.05.2012

11:21 Uhr

Studie

Deutsche Banken stehen mehr im Gegenwind

Die Rekordjagd bei den Bilanzsummen deutscher Banken ist vorerst vorbei. Eine Studie zeigt: Es müsste schon ein sehr entspanntes Jahr an den Kapitalmärkten werden, damit die Banken ihre Vorjahresergebnisse übertreffen.

Die Studie zeigt: Für die deutschen Banken scheint in 2012 nicht mehr ausschließlich die Sonne. dpa

Die Studie zeigt: Für die deutschen Banken scheint in 2012 nicht mehr ausschließlich die Sonne.

FrankfurtDie großen deutschen Banken müssen sich nach Einschätzung der Unternehmensberatung Ernst & Young (E&Y) im laufenden Jahr auf stärkeren Gegenwind einstellen. „Nur im Fall einer Entspannung auf den Kapitalmärkten und einer günstigen Wirtschaftsentwicklung werden die Banken in diesem Jahr ihre Vorjahresergebnisse übertreffen“, sagte der zuständige E&Y-Manager Dirk Müller-Tronnier am Donnerstag. „Das erscheint aber zum derzeitigen Zeitpunkt recht unwahrscheinlich.“

Müller-Tronnier hat die Ergebnisse von 14 deutschen Groß- und Landesbanken analysiert und dabei festgestellt, dass der kumulierte Vorsteuergewinn der Institute im vergangenen Jahr um elf Prozent auf acht Milliarden Euro fiel.

Ein größerer Rückgang sei nur durch die gute Wirtschaftslage in Deutschland verhindert worden, in deren Folge die Banken ihre Risikovorsorge für faule Kredite zurückfahren konnten. Angesichts der eingetrübten Konjunkturlage werde dies 2012 nicht erneut passieren, warnte Müller-Tronnier. „Im Gegenteil: Aus dieser Richtung müssen sich die Banken auf Gegenwind einstellen.“

Trotz eines guten Jahresstarts herrsche bei den Banken große Unsicherheit, betonte Müller-Tronnier. Die jüngst wieder aufgeflammten Sorgen um die politische Stabilität Griechenlands oder die spanischen Banken hätten gezeigt, wie unberechenbar die Entwicklung sei und wie weit Europa noch von einer nachhaltigen Lösung des Schuldenproblems entfernt sei.

„Da die Konzernergebnisse weiterhin stark von der Entwicklung der Euro- und Staatsschuldenkrise sowie deren Auswirkungen auf die Kapitalmärkte beeinflusst werden, sind die Aussichten für die Banken nach wie vor von größeren Unsicherheiten geprägt.“

Kommentare (1)

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24.05.2012, 14:20 Uhr

Commerzbank-Chef Martin Blessing und seine Managerkollegen sollten ausgepeitscht und in den Steinbruch geschickt werden, um zu erfahren wie schwer es die Bevölkerung hat Geld zu verdienen. Mit diesem hart verdientem Geld wird milliardenfach gezockt. Diese ungehobelte und krankhafte Frechheit stinkt zum Himmel. Die Managergehälter werden drastisch erhöht während der Aktienwert beschissen dasteht.

Liebe Aktionäre, ich glaube weiterhin an die Raffgier der korrupten Manager, deshalb wird die Aktie langfristig steigen. Zumal die Commerzbank viele Milliarden, auch die in Griechenland investierten, schon längst abgeschrieben hat. Das Abschreibungs-Problem hat die Deutschen Bank noch. Außerdem hinterlässt der Trickser und Schelm Josef Ackermann sein Revier. Zurück bleiben gigantische Probleme und Finanzlücken in der Deutschen Bank.

Dagegen wird die Commerzbank-Aktie immens begehrenswerter. Von der Deutschen Bank laufen die Aktionäre zur Commerzbank über. Während den nächsten Jahren sage ich eine Vervielfachung der Coba-Aktie voraus.
Es war schon immer so, nach einem Kurs-Einbruch folgt die Erholung. Der Deutschen Bank hingegen stehen schwere Zeiten bevor.

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