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17.10.2013

03:19 Uhr

Studie

Ostdeutsche kaufen bevorzugt in nur einem Laden ein

VonDietmar Neuerer

ExklusivEine neue Studie zeigt, wie stark sich die Deutschen in ihrem Einkaufsverhalten unterscheiden – vor allem in wie vielen Läden sie einkaufen. Doch es gibt auch eine Gemeinsamkeit: Shopping ist eine einsame Angelegenheit.

Deutsche kaufen am liebsten alleine ein. ap

Deutsche kaufen am liebsten alleine ein.

BerlinDie Bürger in Ost- und Westdeutschland unterscheiden sich in ihrem Einkaufsverhalten insbesondere bei der Anzahl genutzter Lebensmittelmärkte. Das geht aus einer Handelsblatt Online vorliegenden Studie hervor, die der Werbeableger des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und das Erfurter Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung (IMK) erstellt haben.

Für die Untersuchung sind 2000 Verbraucher in Ost und West repräsentativ nach ihren Einkaufsgewohnheiten, der Bekanntheit von Marken in Ost und West, den Entscheidungskriterien für den Kauf von Produkten sowie erstmals nach dem Einkaufsverhalten und den Ernährungsgewohnheiten befragt worden.

Wie Niels N. von Haken, Geschäftsführer der MDR-Werbung, Handelsblatt Online sagte, lassen sich sind dabei „substanzielle Unterschiede zwischen Ost und West“ festgestellt worden. „Im Osten kauft fast jeder zweite nur in einem Laden ein, im Westen sind es häufiger auch mal zwei oder drei Länden“, erläuterte von Haken.

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Demnach gaben 48,2 Prozent der Befragten im Osten und 41,4 Prozent im Westen an, ihren Bedarf an Lebensmitteln überwiegend in einem Markt zu decken. Überwiegend zwei Märkte nutzen 35,7 Prozent der Befragten im Westen (32,3 Prozent im Osten).

Drei Märkte werden hingegen von 15,1 Prozent der Befragten im Westen (12,2 Prozent im Osten) genutzt. In einem unterschieden sich Ost und West allerdings nicht: „Einkaufen ist meistens eine einsame Angelegenheit“, sagte von Haken. 63,4 Prozent der Befragten im Osten und 64,7 Prozent im Westen gaben demnach an, alleine einkaufen zu gehen.

Kommentare (12)

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17.10.2013, 04:38 Uhr

Ostdeutsxche aus Laaaipschich kennen nur einen Laden - das sind Eingeborene.

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17.10.2013, 07:00 Uhr

Bitte noch mal durchlesen:
"lassen sich sind dabei „substanzielle Unterschiede zwischen Ost und West“ festgestellt worden."
"zwei oder drei Länden"

Account gelöscht!

17.10.2013, 08:34 Uhr

Ehrlich gesagt, wo Ostdeutsche einkaufen, interessiert nicht die Bohne.
"Shopping ist eine einsame Angelegenheit. "
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Alleine schon beim Wort "Shoppen" kriege ich die Krise. Durch Läden tingeln und Zeit und Geld verplempern, um nutzlose Dinge zu kaufen: Kaufen als Selbstzweck und zur Egobestätigung.
Eingekauft wird, wenn wir beruflich oder sonst ohnehin unterwegs sind. Nächster Lidl oder Aldi: Rein-Raus. Einkaufen ist was, das man mit naximaler Effektivität und minimalem Zeit- und Geldaufwand erledigt, damit man sich den wichtigen Dingen des Lebens widmen kann.

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