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14.03.2017

11:16 Uhr

Swatch

Schweizer mit Frühlingsgefühlen

Im vergangenen Jahr musste der Schweizer Uhrenhersteller noch große Gewinn- und Umsatzeinbrüche verkraften, jetzt atmet Firmenchef Nick Hayek langsam wieder auf. Die Geschäfte liefen 2017 gut an.

Geschäftsführer Nick Hayek kann sich freuen: Die Umsatzzahlen seines Konzerns Swatch stiegen zu Beginn des Jahres 2017 wieder an, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr noch deutliche Rückgänge hingenommen hat. Reuters, Sascha Rheker

Swatch im Aufwind

Geschäftsführer Nick Hayek kann sich freuen: Die Umsatzzahlen seines Konzerns Swatch stiegen zu Beginn des Jahres 2017 wieder an, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr noch deutliche Rückgänge hingenommen hat.

ZürichNach den Rückschlägen der vergangenen Jahre ist der Uhrenkonzern Swatch gut ins neue Jahr gestartet. „Der Jahresanfang hat sehr gute Fortschritte bei den Verkäufen in Lokalwährungen im Bereich Uhren und Schmuck gezeigt“, sagte Konzernchef Nick Hayek der Wirtschaftszeitung „L'Agefi“. Dies sei vor allem in Asien und im speziellen in China der Fall gewesen. Die Situation in Hongkong habe sich in den vergangenen Monaten normalisiert.

Auf den wichtigsten Märken hätten die Marken Breguet, Blancpain, Longines und Swatch in Lokalwährungen ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. „Es handelt sich um eine veritable Beschleunigung.“ Er verfolge auch die Entwicklung bei anderen Branchenvertretern. „Ich weiß, dass wir nicht die einzigen sind, die zu Wachstum zurückgefunden haben“, sagte Haykek.

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Eine Armbanduhr am Handgelenk? Haben viele Deutsche – obgleich manch einer auch nur das Smartphone als Zeitmesser nutzt. Also eine Gefahr für die heimischen Uhrenhersteller? Die Rückbesinnung einer Branche.

Der Weltmarktführer hatte 2016 einen Umsatzrückgang um ein Zehntel auf 7,6 Milliarden Franken und einen Gewinneinbruch um fast die Hälfte auf 593 Millionen Franken verbucht. Die Branche leidet seit einiger Zeit vor allem unter den Antikorruptionsbemühungen in China, wo teure Uhren als Bestechungsgeschenke aus der Mode gekommen sind. Auch die Nachfrageflaute in Europa, wo Terroranschläge die kauffreudigen Touristen aus dem Nahen und Fernen Osten vertrieben, macht den Luxusgüterherstellern zu schaffen.

Von

rtr

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