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31.05.2012

13:47 Uhr

Tarifrunde

GDL fordert sieben Prozent mehr für Lokführer

Die Lokführer-Gewerkschaft will in der anstehenden Tarifrunde eine Erhöhung um sieben Prozent. Sie begründet dies mit der guten Entwicklung der Deutschen Bahn, der Gewinn sei im Vorjahr um 26 Prozent höher gestiegen.

Ein Ausbilder für Lokführer der Deutschen Bahn. dpa

Ein Ausbilder für Lokführer der Deutschen Bahn.

Frankfurt/MainMit einer Forderung nach sieben Prozent mehr Geld geht die Gewerkschaft GDL in die Tarifverhandlungen für rund 21 500 Lokführer. Das hat die Bundestarifkommission am Donnerstag beschlossen, wie die Gewerkschaft in Frankfurt mitteilte. Der Flächentarifvertrag bei der Deutschen Bahn und anderen Schienengüterverkehrsunternehmen läuft zum 30. Juni aus. Für die Fortschreibung peilt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) eine Laufzeit von zwölf Monaten an.

GDL-Chef Claus Weselsky begründete die Forderung mit „hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnissen“ der Unternehmen.

„Alleine die DB steigerte ihre Gewinne im vergangenen Jahr um 26 Prozent“, erklärte er laut der Mitteilung. Zudem sei die DB-Tarifrunde 2011 mit einer Entgelterhöhung um zwei Prozent sehr moderat ausgefallen. Höhere Entgelte und angemessene Arbeitsbedingungen seien notwendig, damit wieder mehr Menschen für den Beruf des Lokführers gewonnen werden könnten. Eine Erhöhung will die GDL zudem bei der betrieblichen Altersvorsorge erreichen.

Von

dpa

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