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17.11.2016

10:17 Uhr

Tetra Pak

Verpackungsfirma muss Millionenstrafe in China zahlen

2013 haben die chinesischen Behörden Tetra Pak ins Visier genommen. Das Unternehmen aus Schweden soll seine dominante Marktstellung ausgenutzt haben. Nun muss Tetra Pak eine Millionenstrafe zahlen.

Aufgrund des Skandals rund um das verunreinigte Milchpulver in China wurde die chinesische Behörde auf den Verpackungshersteller Tetra Pak aufmerksam. AFP; Files; Francois Guillot

Milchpulver-Skandal

Aufgrund des Skandals rund um das verunreinigte Milchpulver in China wurde die chinesische Behörde auf den Verpackungshersteller Tetra Pak aufmerksam.

PekingDer schwedische Verpackungshersteller Tetra Pak muss in China eine Millionenstrafe zahlen. Das Unternehmen habe seine "dominante Stellung auf dem Markt" genutzt, um die Zusammenarbeit von Zulieferern mit Konkurrenten zu erschweren, teilte die chinesische Behörde für Handel und Industrie mit. Tetra Pak erklärte, sich stets an die Regeln gehalten zu haben. Das Unternehmen wollte gegen die Strafzahlung von 668 Millionen Yuan (92 Millionen Euro) aber auch nicht in Berufung gehen.

Tetra Pak stellt vor allem Verpackungen für Milch her. Die chinesischen Behörden hatten das Unternehmen im Jahr 2013 ins Visier genommen - dies stand im Zusammenhang mit Ermittlungen rund um den Skandal von verunreinigtem Milchpulver für Säuglinge.

Tetra Pak ist nach eigenen Angaben seit 1972 in China vertreten. Der Verpackungshersteller betreibt in Shanghai ein Forschungszentrum und Fabriken in mehreren Städten. Weltweit arbeiten rund 23.600 Menschen für das Unternehmen.

Von

afp

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