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14.11.2012

07:49 Uhr

Tiefbaukonzern

Bauer macht weniger Gewinn

Verlustreiche Überseegeschäfte und nur kleine Fortschritte bei Großprojekten stutzen den Nettogewinn von Bauer um mehr als die Hälfte. Für 2013 kennt Vorstandschef Thomas Bauer deshalb nur eine Entwicklungsrichtung.

Besonders im Bereich Großprojekte sind bei Bauer Millionenverluste angefallen. ap

Besonders im Bereich Großprojekte sind bei Bauer Millionenverluste angefallen.

MünchenDem Tiefbaukonzern Bauer ist in den ersten neun Monaten der Gewinn abgerutscht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verringerte sich um zwölf Prozent auf 45,2 Millionen Euro, wie der bayerische Konzern mitteilte. Unterm Strich brach der Gewinn auf 6,2 Millionen Euro ein, das sind 56 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Aus Großprojekten in den Segmenten Bau und Resources seien rund 7,5 Millionen Euro Verluste angefallen. Bauer hatte im Sommer angekündigt, dass bei einem Brunnenbohr-Auftrag in Jordanien die Arbeiten langsamer als gedacht vorangingen, und U-Bahn-Projekte in Hongkong und Panama Verluste einbrächten.

In der Folge nahm der Konzern seine Prognose zurück. Für 2012 wird ein Nettogewinn zwischen 25 und 30 Millionen Euro und ein Umsatz von 1,45 Milliarden Euro erwartet, wie Bauer jetzt bekräftigte. In den ersten neun Monaten erlöste der Tiefbauspezialist gut eine Milliarde Euro (plus fünf Prozent).

Der Auftragsbestand legte um fünf Prozent auf 775,1 Millionen Euro zu. Vorstandschef Thomas Bauer äußerte sich angesichts voller Bestellbücher zuversichtlich: „Die Weltmärkte am Bau befinden sich grundsätzlich auf einem leichten Wachstumskurs, und wir gehen mit guten Perspektiven ins kommende Jahr.“ Das Ergebnis werde ab 2013 wieder verbessert. Für die kommenden Jahre plane Bauer weiter mit einem Umsatzwachstum zwischen fünf und zehn Prozent.

Von

rtr

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