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04.01.2007

16:16 Uhr

Traumberuf

Hintergrund: Fluglotsen

Fluglotse ist - ähnlich wie Pilot - für viele immer noch ein Traumberuf. Jährlich bewerben sich nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) 3000 Frauen und Männer um den Job als Kontrolleur des Luftraumes.

HB FRANKFURT/LANGEN. Nur fünf Prozent davon bekommen nach einem einwöchigen Test einen Ausbildungsvertrag. Außer Abitur müssen die Bewerber beispielsweise nachweisen, dass sie gesundheitlich absolut fit sind, gut Englisch sprechen, unter Stress arbeiten können und räumliches Vorstellungsvermögen haben. Für die Ausbildung der angehenden Fluglotsen ist dann die DFS zuständig.

Derzeit gibt es in Deutschland 1800 Fluglotsen, 20 Prozent davon sind Frauen. Die DFS-Lotsen arbeiten an 17 internationalen Flughäfen und in den vier Kontrollzentren der Republik in Bremen, Karlsruhe, Langen bei Frankfurt und München. Im Tower der Flughäfen sind sie an Radar und Funkgerät für sichere Starts und Landungen verantwortlich, in den Kontrollzentralen überwachen sie den Luftraum außerhalb der Airports.

Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt der Lotsen liegt laut DFS bei 98 000 Euro. Dafür sind pro Woche 38,5 Arbeitsstunden zu leisten, wobei diese Zahl abzüglich bezahlter Pausen mitunter auf 25,5 Wochenstunden sinkt. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) spricht von Jahresgehältern zwischen 55 000 und 110 000 Euro brutto. Das Einstiegsgehalt nach einer in der Regel dreijährigen Ausbildung liegt laut DFS bei 4400 bis 6300 Euro brutto pro Monat. Zuvor stehen zwölf bis 18 Monate Theorieausbildung an der Flugsicherungsakademie in Langen und anschließende Praxisschulung auf dem Lehrplan.

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