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09.12.2011

11:46 Uhr

Trotz Gewinnrückgang

Messe Frankfurt erzielt Rekordumsatz

Die Messe Frankfurt peilt dieses Jahr einen Rekordumsatz an. Das Unternehmen rechnet damit, rund 457 Millionen Euro umzusetzen - zwei Prozent mehr als 2010. Und der nächste Rekord soll im kommenden Jahr fallen.

Nicht nur bei den Besucherzahlen der IAA hat die Messe Frankfurt die Erwartungen übertroffen. dpa

Nicht nur bei den Besucherzahlen der IAA hat die Messe Frankfurt die Erwartungen übertroffen.

FrankfurtDie Messe Frankfurt will nach einem Rekordumsatz 2011 im nächsten Jahr die 500-Millionen-Marke knacken. Für das zu Ende gehende Jahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund 457 Millionen Euro, wie die Messe Frankfurt GmbH am Freitag mitteilte. Im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2010 (448 Millionen Euro) wäre das eine leichte Steigerung um zwei Prozent. Die Vorbuchungen für 2012 seien bestens, zudem stünden mit der Light + Building, der Automechanika, der Texcare und der Achema vier große Leitmessen auf dem Veranstaltungskalender.

Der Vorsteuergewinn 2011 werde mit rund 30 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 41,8 Millionen Euro liegen - unter anderem weil in Personal und eine neue Halle investiert wurde: Bis zum Jahresende werde die Messe weltweit voraussichtlich 1769 Mitarbeiter beschäftigen und damit 130 mehr als ein Jahr zuvor. Zudem ziehe der Bau der Halle 11/Portalhaus hohe Abschreibungen und Finanzierungskosten nach sich, die erst ab 2013 wieder sinken würden.

„Die Messe Frankfurt steht weltweit unter den Top drei unserer Branche - und wir sind in Deutschland weiterhin klarer Marktführer“, sagte Messechef Wolfgang Marzin laut Redetext. In diesem Jahr habe das Unternehmen weltweit auf Eigen- und Gastveranstaltungen mehr als 67.000 Aussteller mit über 3,3 Millionen Besuchern zusammengebracht. Fast ein Drittel (28 Prozent) des Umsatzes macht die Messegesellschaft, die der Stadt Frankfurt (60 Prozent) und dem Land Hessen (40 Prozent) gehört, im Ausland. 25 neue Messen veranstaltet das Unternehmen in diesem und im nächsten Jahr weltweit.

Von

dpa

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