Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.05.2014

16:57 Uhr

Tuifly

Gewerkschaften geben grünes Licht für Sparkurs

Tuifly hat die Zustimmung der Gewerkschaften für den Sparkurs: Die Fluggesellschaft einigte sich mit der Pilotenvereinigung Cockpit auf neue Tarifverträge. Die TUI-Tochter will so jährlich 61 Millionen Euro sparen.

Große Wartungsarbeiten an den Flugzeugen, wie sie beispielsweise zu Winterbeginn üblich sind, sollten künftig für alle TUI-Fluglinien konzernweit gebündelt werden. dpa

Große Wartungsarbeiten an den Flugzeugen, wie sie beispielsweise zu Winterbeginn üblich sind, sollten künftig für alle TUI-Fluglinien konzernweit gebündelt werden.

FrankfurtDie Fluggesellschaft Tuifly sichert sich für ihren Sparkurs die Zustimmung der Gewerkschaften. Das Unternehmen habe sich mit Verdi und der Pilotenvertretung Vereinigung Cockpit auf neue Tarifverträge für 2400 Mitarbeiter geeinigt, teilte der zum Reisekonzern TUI gehörende Ferienflieger am Mittwoch mit. Zur Höhe des Tarifabschlusses wollte sich ein Sprecher nicht äußern. Dank der Einsparungen beim Personal und anderer Posten könne Tuifly die Kosten bis 2019 jährlich um 61 Millionen Euro senken.

Tarifverhandlungen mit Verdi und der schlagkräftigen Pilotengewerkschaft gehen nicht immer so geräuschlos über die Bühne. Die Lufthansa etwa litt allein in diesem Jahr bereits zwei Mal unter Streiks der beiden Arbeitnehmervertretungen.

Direkt betroffen von dem Tuifly-Konzernumbau ist die Technik-Sparte. Große Wartungsarbeiten an den Flugzeugen, wie sie beispielsweise zu Winterbeginn üblich sind, sollten künftig für alle TUI-Fluglinien konzernweit gebündelt werden. Dadurch stehen aber einige Dutzend Jobs bei der Wartungstochter in Hannover auf der Kippe. Betriebsbedingte Kündigungen sollten aber möglichst vermieden werden, betonte Tuifly.

Hohe Steuerlast: Abschreibungen trüben gutes Reisejahr bei Tui

Hohe Steuerlast

Abschreibungen trüben gutes Reisejahr bei Tui

Der Reiseveranstalter Tui Travel muss einen leichten Gewinnrückgang verzeichnen. Insgesamt war 2013 aber ein gelungenes Geschäftsjahr – das operative Ergebnis sprang um ein Fünftel nach oben.

Deutschlands viertgrößte Fluggesellschaft schnallt nicht nur den Gürtel enger, sondern steckt dank der niedrigeren Kosten nun mehr Geld in Flugzeuge. Die Flotte soll in den nächsten Jahren um drei Mittelstrecken-Jets von Boeing auf dann 41 Flugzeuge wachsen.

John Fredriksen: TUI-Großaktionär trennt sich von 40 Millionen Aktien

John Fredriksen

TUI-Großaktionär trennt sich von 40 Millionen Aktien

John Fredriksen verkauft 15,7 Prozent aller TUI-Anteile im Wert von über einer halben Milliarde Euro. Damit versilbert er sich den Kursanstieg der vergangenen Monate. Die TUI-Aktie gab im Späthandel um drei Prozent nach.

Von

rtr

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

14.05.2014, 18:42 Uhr

Wieder sind Gewerkschaften für Lohnkürzungen und Lohnsenkungen. Nur nicht die Manager belästigen! Sie sollen weiten den Arbeitnehmer schädigen. Dafür erhalten Sie Boni mit Hilfe unserewr Politiker!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×