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21.11.2014

14:17 Uhr

Tupperware

Haushaltsprodukte für die „Generation Facebook“

Die Firma Tupperware ist bekannt für ihre Wohnzimmer-Verkaufsveranstaltungen. An dem Erfolg dieses Vertriebsweges hat auch das Internet nichts geändert. Künftig sollen neue Technologien die Verkaufspartys unterstützen.

Die Firma Tupperware will mit neuen Technologien und High Tech bei der „Generation Facebook“ punkten. dpa - picture-alliance

Die Firma Tupperware will mit neuen Technologien und High Tech bei der „Generation Facebook“ punkten.

BerlinFür den Küchen- und Haushaltswarenhersteller Tupperware ist die deutsche „Hausfrau in den Dörfern“ laut Unternehmenschef Rick Goings nach wie vor ein wichtiger Umsatzbringer. Insgesamt gebe es 60.000 Frauen in Deutschland, die Tupperware-Verkaufspartys veranstalten, sagte Goings der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Capital“. Das US-Unternehmen will demnach mit neuen Technologien, High Tech und Produkten, die auf die Lebenswelt der Singles und die „Generation Facebook“ abgestimmt seien, auch neue Kundinnen dazu gewinnen. „In München heißt unsere Party darum auch 'Girls Night Out'“, sagte Goings. „Wenn sich da junge Frauen treffen, sind alle busy, niemand will kochen. Aber sie wollen Unterhaltung.“

Goings, seit 1992 an der Spitze von Tupperware, sagte dem Magazin, anfangs habe er geglaubt, das Internet werde die alten Vertriebswege ersetzen. „Aber Onlineverkäufe machen nur drei Prozent unseres Geschäfts aus.“ Neue Technologien sollten daher die Verkaufspartys nicht ersetzen, sondern sie unterstützen, wie beispielsweise eine App.

Der Umsatz in Deutschland war laut Goings zuletzt rückläufig. Er sei aber zuversichtlich, „dass wir wieder in die Spur kommen“. Die Deutschen folgten gern Systemen und Regeln. „Und Tupperware ist ein System.“

Von

afp

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