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14.09.2012

09:36 Uhr

Turbulenzen

Verletzte bei Ryanair-Flug nach Mallorca

Durch Turbulenzen sind drei Menschen verletzt worden. Der Pilot der Billigfluglinie hatte daraufhin um eine vorgezogene Landung gebeten. Im Juli baten drei seiner Kollegen darum - wegen Benzinknappheit.

Flugzeuge der Fluglinie Ryanair. Auf einem Flug nach Mallorca gab es Verletzte. dapd

Flugzeuge der Fluglinie Ryanair. Auf einem Flug nach Mallorca gab es Verletzte.

Weeze/Palma de MallorcaErneuter Zwischenfall bei der Billigfluglinie Ryanair: Nach schweren Turbulenzen musste eine Maschine aus Weeze am Niederrhein am Donnerstag auf dem Flughafen Palma de Mallorca notlanden. Drei Menschen wurden verletzt, wie die Airline mit Hauptsitz in Dublin auf ihrer spanischen Internetseite mitteilte. Die Piloten des Fluges FR6218 hätten die Notlandung beantragt, um ihnen möglichst rasch eine medizinische Behandlung zu ermöglichen.

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Bei heftigen Luftturbulenzen wurden ein Passagier und zwei Crewmitglieder leicht verletzt. Sie erlitten nach Angaben von Ryanair-Sprecherin Henrike Schmidt Prellungen und wurden vor Ort ambulant behandelt. Der Fluggast blieb auf der Ferieninsel und trat dort seinen Urlaub an, sagte die Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. An der Maschine entstand kein Schaden.

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Im Juli war der Billigflieger nach mehreren Notlandungen in die Kritik geraten. Wegen eines Gewitters wurden damals zahlreiche Flugzeuge mit Ziel Madrid nach Valencia umgeleitet. Drei Ryanair-Maschinen mussten dabei den Notruf Mayday ausgeben, da die Kerosinmenge ein vorgeschriebenes Minimum erreicht hatte. Es wurden Vorwürfe laut, die Fluglinie habe Sicherheitsprobleme. Ryanair-Chef Michael O'Leary wies die Kritik in einem Interview mit der „Financial Times Deutschland“ zurück. Es habe sich um ein „außergewöhnliches Ereignis“ gehandelt.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

14.09.2012, 05:49 Uhr

Dies hat mit Ryanair absolut nichts zu tun. Auch wenn ich keine Ryanair-Freund bin, aber hier wird von den Medien (nicht nur hier) zu sehr auf die Fluglinie gezeigt. Dies kann bei jedem Flug geschehen und es gab schon schwerere Faelle wie beispielsweise in Japan, wo gleich 43 Menschen verletzt wurden (Northwest Airlines damals).

Also IMMER angeschnallt bleiben. Der gefaehrlichste Platz im Flieger ist der auf dem Gang und auf dem WC ;-) Die alles unabhaengig von der Fluglinie.

jodan

14.09.2012, 10:38 Uhr

Und weil die (noch bestehenden) Toiletten zu den gefähr-lichsten Plätze in Ryanair Maschinen gehören, läßt sich der Verantwortungs- eingeschränkte, auf maximalen Gewinn fixierte O-Leary diese auch noch speziell bezahlen. Ein Depp, wer sich dem anvertraut.

pilot

14.09.2012, 12:42 Uhr

Schlußendlich liegt es eher an der Diziplinlosigkeit der Passagiere, als an der Airline. Viele bleiben nicht angeschnallt, obwohl schon beim Start darauf hingewiesen wird, daß Turbulenzen immer wieder unvorhergesehen auftreten können. Da werden Vorgaben von Besserwissern ignoriert, die sich auch vor dem Erreichen der endgültigen Parkposition am Gate abschnallen und das Mobiltelefon einschalten, statt - wie eigentlich immer wieder vorgegeben - zu warten. Sorry, aber diese Ignoranten haben es nicht anders verdient!

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