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13.01.2012

13:11 Uhr

Übernahmepläne

Douglas-Zerschlagung noch völlig unklar

Die Parfümerie-Familie prüft Pläne, den Konzern mit seinen Parfümerien, Buchhandlungen und Süßwarengeschäften von der Börse zu nehmen, und versucht, dazu ein Bündnis mit Finanzinvestoren zu schmieden.

Die erste Parfümerie, die den Namen „Parfümerie Douglas“ trug, wurde 1910 in Hamburg eröffnet. dpa

Die erste Parfümerie, die den Namen „Parfümerie Douglas“ trug, wurde 1910 in Hamburg eröffnet.

DüsseldorfDie Douglas-Gründerfamilie Kreke verfolgt nach eigenen Angaben derzeit keine Pläne, den Handelskonzern zu zerschlagen. Die Familie Kreke befinde sich „erst in der Konzeptionsphase, in der es darum geht zu evaluieren, ob eine Transaktion überhaupt sinnvoll und machbar ist“, erklärte Douglas-Chef Henning Kreke am Freitag.

„Daher kann es auch keine Pläne geben, die Douglas-Gruppe zu zerschlagen“, fügte er hinzu. Es könne „derzeit noch nicht abgesehen werden, ob, wann und in welcher Form es überhaupt zu einer Transaktion kommt“. Das Vorgehen der Familie sei „in jedem Fall langfristig ausgerichtet und zielt nicht darauf, kurzfristig den schnellen Schnitt zu machen“, versicherte Kreke.

Henning Kreke ist Vorstandsvorsitzender der Douglas Holding. dpa

Henning Kreke ist Vorstandsvorsitzender der Douglas Holding.

Die Familie Kreke prüft Pläne, den Konzern mit seinen Parfümerien, Buchhandlungen und Süßwarengeschäften von der Börse zu nehmen, und versucht, dazu ein Bündnis mit Finanzinvestoren zu schmieden. „Wir wollen kaufen, nicht verkaufen“, hatte Kreke bereits versichert.

Die „Financial Times Deutschland“ hatte berichtet, die Familie Kreke wolle den Konzern nach einer Übernahme auf die Parfümerien beschränken und sich von anderen Teilen trennen. Douglas kämpft derzeit etwa mit Problemen bei der Buchhandelskette Thalia, die unter der Konkurrenz von Online-Händlern leidet.

Von

rtr

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