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01.04.2014

11:09 Uhr

Umsatz gesunken

Wieder rote Zahlen beim Küchenbauer Alno

Im vergangenen Jahr ist der angeschlagene Küchenhersteller Alno tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Mit Blick auf 2014 zeigt sich das Unternehmen dennoch positiv: Das Auftragsvolumen steigt allmählich.

Der Küchenhersteller Alno in Pfullendorf. Der Konzern stand 2012 kurz vor der Insolvenz. dpa

Der Küchenhersteller Alno in Pfullendorf. Der Konzern stand 2012 kurz vor der Insolvenz.

PfullendorfDer angeschlagene Küchenhersteller Alno ist im vergangenen Jahr wieder tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich habe 2013 ein Verlust von 10,7 Millionen Euro gestanden, teilte das Unternehmen aus Pfullendorf mit. 2012 lag das Minus bei 1,4 Millionen Euro. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorjahr ebenfalls um 11,5 Prozent auf 395 Millionen Euro gesunken.

Unter anderem habe der Absatz an einer schwachen Marktentwicklung im Sommer 2013, den Folgen der Konzernrestrukturierung und einer außerordentlichen Preiserhöhung in 2012 gelitten. Mit Blick auf 2014 gab sich das Unternehmen aber positiv. Bis März sei das Auftragsvolumen um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.

Der Vorstand rechne für 2014 mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 20 bis 25 Millionen Euro. Darin seien Sondereffekte aus der Übernahme der AFG Küchen AG enthalten. Alno hatte den Schweizer Marktführer im Januar gekauft.

Die beliebtesten deutschen Händler

Quelle

Die Beratungsfirma OC&C hat 30.000 Kunden in neun Ländern befragt. Die hier gezeigten Ergebnisse beziehen sich auf Deutschland. Die Kunden wurden unter anderem zu Preisen, Qualität, Service und Markenvertrauen befragt. Maximal waren 100 Punkte zu erreichen, ein Wert von mehr als 75 gilt als „sehr gut“.
Stand der Veröffentlichung: Dezember 2013.

Platz 10

bonprix
Mode
Indexwert: 77,9 (plus 1,9 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 9

Otto
Multisortimenter
Indexwert: 77,9 (minus 0,1 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 8

Globus
Lebensmittel
Indexwert: 78,1 (minus 2,3 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 7

Tchibo
Multisortimenter
Indexwert: 79 (minus 1,0 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 6

Rossmann
Drogerie
Indexwert: 79,6 (plus 0,8 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 5

Müller
Drogerie
Indexwert: 80,0 (plus 2,2 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 4

Thalia
Bücher
Indexwert: 81 (minus 1,4 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 3

Douglas
Drogerie
Indexwert: 81,1 (plus 2,7 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 2

Amazon
Multisortimenter
Indexwert: 82,5 (minus 7,7 Punkte gg. Vorjahr)

Platz 1

dm
Drogerie
Indexwert: 84,2 (minus 1,3 Punkte gg. Vorjahr)

Alno - einst Marktführer für Küchenmöbel in Deutschland - stand 2012 schon kurz vor der Insolvenz. Hauptaktionäre, Banken und Lieferanten verständigten sich damals auf ein Finanzierungspaket, dadurch wurde der Küchenhersteller vorerst gerettet. Rund 2 300 Mitarbeiter arbeiten nach Angaben des Unternehmens bei Alno.

Von

dpa

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