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19.12.2014

03:28 Uhr

Umsatz und Gewinn

Nike wächst rasant

Im vorherigen Quartal spülte die Fußball-WM Geld in die Kassen von Nike. Auch ohne Großereignis trumpft der größte US-Sportartikelhersteller erneut mit starken Zahlen auf - doch über ihnen liegt ein Schatten.

Nike-Schuhe aus einem Projekt des französischen Künstlers Mr Plant: Mit Schuhen und Sportartikeln hat Nike erneut Umsatz und Gewinn gesteigert. Reuters

Nike-Schuhe aus einem Projekt des französischen Künstlers Mr Plant: Mit Schuhen und Sportartikeln hat Nike erneut Umsatz und Gewinn gesteigert.

BeavertonDer größte US-Sportartikelhersteller Nike bleibt im Aufwind. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 (bis Ende November) steigerte das Unternehmen den Nettogewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 655 Millionen Dollar (533 Mio. Euro), wie der Adidas-Konkurrent am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.

Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Analysten hatten Nike für das zweite Geschäftsquartal deutlich weniger zugetraut. „Die starken Ergebnisse zeigen einmal mehr, dass Nike ein Unternehmen auf Wachstumskurs ist“, sagte Konzernchef Mark Parker.

Größte Sportartikelhersteller der Welt (Umsatz 2014)

9. Platz: Billabong (Australien)

0,8 Milliarden Euro

8. Platz: Columbia Sportswear (USA)

1,9 Milliarden Euro

7. Platz: Asics (Japan)

2,33 Milliarden Euro

6. Platz: Under Armour (USA)

2,79 Milliarden Euro

5. Platz: Puma (Deutschland)

2,97 Milliarden Euro

4. Platz: New Balance (USA)

2,98 Milliarden Euro

3. Platz: VF Corp. (USA)

11,12 Milliarden Euro

2. Platz: Adidas (Deutschland)

14,53 Milliarden Euro

1. Platz: Nike (USA)

25,14 Milliarden Euro

Quelle

Unter der Hausmarke Nike wurden 17 und unter dem Label Converse 21 Prozent mehr Sportartikel und Schuhe als im Vorjahreszeitraum verkauft. In Westeuropa, wo der deutsche Rivale Adidas Zuhause ist, legte der Umsatz um 22 Prozent zu, im Heimatmarkt Nordamerika um 16 Prozent.

Doch über den glänzenden Zahlen lag ein Schatten. Die Bestellungen, ein wichtiger Indikator für die künftige Nachfrage und damit Wachstum, legten in den Schwellenländern wie Brasilien und Mexiko um ein Prozent zu. Hier hatten Analysten einen Anstieg von sieben Prozent erwartet.

Die Order aus Westeuropa, ein wichtiger Wachstumsmarkt für Nike, nahmen 13 Prozent zu, was ebenfalls unter den Markterwartungen von durchschnittlich 15 Prozent lag. Global betrachtet stiegen die Bestellungen um 11 Prozent.

Am Markt kamen die Zahlen nicht gut an: Im nachbörslichen Handel verloren Nike-Aktien mehr als drei Prozent an Wert.

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