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03.04.2013

16:43 Uhr

Umsatzminus

Modehändler leiden unter langem Winter

Es ist einfach zu kalt: Weil luftige Frühjahrsmode nicht gefragt ist, machen die Modehändler derzeit schlechte Geschäfte. Die Kunden kaufen reduzierte Winterware statt Übergangsjacken und T-Shirts.

Der Textileinzelhandel hofft auf den Frühling: Das Winterwetter verdirbt den Umsatz. dpa

Der Textileinzelhandel hofft auf den Frühling: Das Winterwetter verdirbt den Umsatz.

FrankfurtDas anhaltende Winterwetter hat dem eigentlich auf Frühling eingestellten Textileinzelhandel zum Jahresbeginn das Geschäft verdorben. Das erste Quartal schloss die Branche mit einem Umsatzminus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab, wie die Fachzeitschrift „Textilwirtschaft“ am Mittwoch vorab aus ihrer neuen Ausgabe berichtete. Wegen der niedrigen Temperaturen im März sei der Start in die Frühjahrssaison für die meisten Händler mager ausgefallen.

Schon im Januar und Februar war die Nachfrage nach Bekleidung dem Bericht zufolge schwach. Nur kräftig reduzierte Winterware wurden die Händler los. Das Interesse der Kunden nach luftiger Frühjahrsmode wie Kleidern, T-Shirts oder Übergangsjacken war hingegen gering.

Die wertvollsten deutschen Einzelhandelsmarken (2013)

Rang 10

Douglas

Markenwert: 238 Millionen Dollar
im Vorjahr nicht in den Top 10

Rang 9

Netto

Markenwert: 262 Millionen Dollar
minus fünf Prozent gegenüber 2012

Rang 8

Obi

Markenwert: 283 Millionen Dollar
plus zwei Prozent gegenüber 2012

Rang 7

Rewe

Markenwert: 459 Millionen Dollar
plus 5 Prozent gegenüber 2012

Rang 6

dm

Markenwert: 485 Millionen Dollar
plus 19 Prozent gegenüber 2012

Rang 5

Kaufland

Markenwert: 551 Millionen Dollar
plus zwei Prozent gegenüber 2012

Rang 4

Media Markt

Markenwert: 1,3 Mrd. Dollar
minus drei Prozent gegenüber 2012

Rang 3

Edeka

Markenwert: 1,5 Mrd. Dollar
plus fünf Prozent gegenüber 2012

Rang 2

Lidl

Markenwert: 1,52 Mrd. Dollar
plus acht Prozent gegenüber 2012

Rang 1

Aldi

Markenwert: 2,9 Mrd. Dollar
minus sieben Prozent gegenüber 2012

Quelle

Interbrand, März 2013

Im Schnitt lagen die Umsätze des Modehandels im März zehn Prozent unter denen des Vorjahresmonats. Auf jeden Fall werde dadurch das Quartalsergebnis massiv belastet. Bei mehr als 80 Prozent der Modehändler stehe ein Minus unter der Bilanz des ersten Quartals.

Von

afp

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