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31.07.2013

10:33 Uhr

Umsatzplus für Diageo

Schwellenländer dürsten nach teurem Schnaps

Der Spirituosen-Hersteller Diageo legt ein gutes Ergebnis für das Geschäftsjahr vor. Unterm Strich steht ein Gewinn von mehreren Milliarden Pfund. Vor allem das Geschäft in den Schwellenländern treibt den Gewinn.

Johnnie Walker, Smirnoff und co. – die Nachfrage an Spirituosen von Diageo ist derzeit groß. Reuters

Johnnie Walker, Smirnoff und co. – die Nachfrage an Spirituosen von Diageo ist derzeit groß.

LondonGute Geschäfte in Schwellenländern und ein hoher Absatz von teuren Produkten in den USA haben den weltgrößten Spirituosen-Hersteller Diageo auf Kurs gehalten. Der Umsatz legte im vergangenen Geschäftsjahr 2012/13 (30. Juni) trotz der Schwäche in Europa um sechs Prozent auf 11,4 Milliarden Pfund (rund 13,1 Milliarden Euro) zu, wie das im Stoxx 50 notierte Unternehmen am Mittwoch in London mit.

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn stieg um zehn Prozent auf 3,5 Milliarden Pfund. Damit schnitt der Produzent von Marken wie Johnnie Walker und Smirnoff etwas besser ab als von Experten erwartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 2,5 (Vorjahr: 1,9) Milliarden Pfund.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.
Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012

Platz 9

Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter

Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.

Platz 8

Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter

Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.

Platz 7

AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter

Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.

Platz 6

Radeberger - 13 Millionen Hektoliter

Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.

Platz 5

Bitburger- 14 Millionen Hektoliter

Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.

Platz 4

Schäff-Gruppe - 19 Millionen Hektoliter

Das Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.

Platz 3

Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter

Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola - 36,5 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Vorstandschef Ivan Menezes führte den Erfolg auch auf weltweite Werbe-Kampagnen zurück, die gut gelaufen sein. „Die Effektivität unserer Marketing Kampagnen bleibt unser Wettbewerbs-Vorteil“, sagte Menezes. „Wir haben in diesem Jahr gesehen, wie diese Kampagnen die Führungsrolle unserer Marken in vielen Märkten ausgeweitet haben.“ Vor allem bei Scotch und der Marke Johnnie Walker sei das der Fall.


Von

dpa

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