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31.01.2017

14:11 Uhr

Umsatzwachstum dank Lizenzen

Playmobil eifert Lego nach

Der Spielzeug-Hersteller Playmobil will sein Geschäft mit Spielfiguren aus beliebten Kinder-Kinofilmen ausbauen. Er folgt damit dem Trend mit Lizenzgeschäften zu wachsen, wie es Lego bereits vor Jahren getan hat.

Der Spielzeug-Hersteller mit Sitz in Bayern kommt dem Wunsch der Kinder nach, so die Meinung, die Abenteuer aus beliebten Kinofilmen mit Spielfiguren nachzuspielen. dapd

Playmobil

Der Spielzeug-Hersteller mit Sitz in Bayern kommt dem Wunsch der Kinder nach, so die Meinung, die Abenteuer aus beliebten Kinofilmen mit Spielfiguren nachzuspielen.

ZirndorfDer Playmobil-Hersteller Brandstätter will künftig vor allem mit Spielfiguren aus beliebten Kino-Kinderfilmen wachsen. So sollen Filmcharaktere aus der Filmserie „Drachenzähmen leicht gemacht“ und die Science-Fiction-Komödie „Ghostbusters“ als Playmobilfiguren Einzug in die Kinderzimmer halten – und für einen Umsatzschub sorgen, wie ein Firmensprecher zum Auftakt der Spielwarenmesse in Nürnberg am Dienstag erläuterte.

Das Unternehmen folge mit dem Ausbau seines Lizenzgeschäfts einem Trend, den bereits vor Jahren Lego und andere große Spielwarenhersteller eingeschlagen haben. Vielen Kindern sei wichtig, die in Filmen und TV-Serien gezeigten Abenteuer nachzuspielen.

Im Jahr 2016 Jahr hatte die Brandstätter-Unternehmensgruppe kräftig zugelegt. Der Gruppenumsatz stieg um zehn Prozent auf 671 Millionen Euro. 60 Millionen davon entfielen auf das Playmobil- Schwesterunternehmen Lechuza, das mit Pflanzgefäßen Geld verdient. Angaben zum Gewinn machte das Unternehmen nicht. „Wir blicken aber auf ein erfreuliches Ergebnis“, sagte der Firmensprecher.

Für 2017 setzt das Unternehmen auf weiteres Wachstum. Derzeit sehe die Firmengruppe vor allem im Ausland noch erhebliches Potenzial, das ausgeschöpft werden solle. Der Spielwarenhersteller mit derzeit weltweit 4100 Mitarbeitern war nach dem Tod von Firmengründer Horst Brandstätter im Jahr 2015 in ein Stiftungsmodell überführt worden. Nach einer Führungskrise wird das Unternehmen seit Dezember 2016 von Steffen Höpfner geleitet.

Von

dpa

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