Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.02.2012

19:04 Uhr

UPS bietet für TNT

Kampf der Paketboten: Braun will Orange kaufen

Der US-Fracht- und Paketdienst UPS will den vor allem in Europa präsenten Rivalen TNT Express übernehmen und hat knapp fünf Milliarden geboten. Doch die Niederländer wehren sich.

UPS-Flugzeuge am zentralen US-Drehkreuz in Louisville, Kentucky. Reuters

UPS-Flugzeuge am zentralen US-Drehkreuz in Louisville, Kentucky.

AmsterdamIn der Paketdienstbranche bahnt sich eine Übernahmeschlacht an. Branchenprimus UPS will den Konkurrenten TNT Express für knapp fünf Milliarden Euro übernehmen. Die Niederländer schlugen die Offerte aus, wie TNT Express am Freitag bekanntgab. Beiden Unternehmen zufolge würden die Gespräche aber weitergeführt. Ob es zu einem Abschluss kommt, sei vollkommen offen, hieß es bei UPS. Der US-Konzern habe das Angebot erhöht und überarbeitet. UPS bietet neun Euro je Aktie, ein Aufschlag von 42 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag.
TNT Express wurde im Mai vergangenen Jahres vom Briefgeschäft, der niederländischen Post, abgespalten. PostNL wollte sich zu der Offerte nicht äußern. Der Post-Konzern ist mit 29,9 Prozent der größte Anteilseigner von TNT Express. Seit der Trennung der beiden Bereiche ging das Transportvolumen von TNT Express zwischen Asien und Europa zurück. Allein im dritten Quartal 2011 brach dem Konzern knapp die Hälfte des bereinigten Gewinns vor Steuern und Zinsen (Ebit) weg.

Das Unternehmen verschärfte deshalb und wegen der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten den Sparkurs. Zuletzt hatten Aktionäre Veränderungen im Management gefordert. TNT stimmte neuen Mitgliedern im Verwaltungsrat zu. Das Expressgeschäft konzentriert sich auf Paketsendungen und Fracht und macht dabei neben der Deutschen Post und United Parcel Service auch FedEx Konkurrenz. In Deutschland habe beide Firmen ihr zentrales Drehkreuz am Flughafen Köln/Bonn.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

17.02.2012, 21:30 Uhr

Wer die Zeche für Monopole bezahlt,sollte langsam auch dem letzten Trottel klar sein.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×