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22.01.2013

16:02 Uhr

US-Airline

Delta verfehlt nur knapp die Verlustzone

Höhere Spritpreise, Hurrikan „Sandy“ und Flottenumbau haben bei der US-Airline Delta im Schlussquartal des letzten Jahres für einen Gewinneinbruch gesorgt – auch wenn sich der Umsatz erhöhte.

Eine Maschine von Delta Airlines in Salt Lake City. AFP

Eine Maschine von Delta Airlines in Salt Lake City.

New YorkHurrikan "Sandy", Sonderkosten für den Umbau der Flotte und höhere Treibstoffkosten: Die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines ist im vierten Quartal 2012 nur knapp in der Gewinnzone gelandet. Der Überschuss brach auf sieben Millionen Dollar ein. Im Jahr zuvor waren es noch 425 Millionen Dollar.

Der Umsatz im Schlussquartal erhöhte sich um zwei Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar. Allerdings stiegen die operativen Kosten zugleich um acht Prozent. Hier wirkten sich die um fast ein Fünftel höheren Spritpreise negativ aus. "Sandy" drückte das Ergebnis zudem um fast 100 Millionen Dollar. Der Wirbelsturm hatte Ende Oktober vor allem im Großraum New York für Tausende Flugausfälle gesorgt. Die Öl-Raffinerie des Konzerns im US-Bundesstaat Pennsylvania konnte wegen "Sandy" weniger produzieren und schrieb rote Zahlen.

Die Nummer zwei der US-Airlines nach United Continental konkurriert in Europa unter anderem mit der deutschen Lufthansa und kooperiert mit Air France KLM. Zuletzt hatte Delta für 360 Millionen Dollar ein 49-Prozent-Paket an der britischen Virgin Atlantic erworben. Damit sichert sich das Unternehmen begehrte Start- und Landerechte an Londons Top-Flughafen Heathrow, der von besonders vielen Geschäftsreisenden genutzt wird.

Von

rtr

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