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23.12.2013

17:07 Uhr

US-Herrenausstatter

Keine Einigung im Übernahmepoker

Der Herrenausstatter Jos. A. Bank hat das Übernahmeangebot von Rivale Men's Wearhouse für zu gering abgewiesen. Damit wächst der Druck auf Men's Wearhouse. Die Aktionäre sitzen der US-Firma im Nacken.

Anzüge des Herrenausstatters Men's Wearhouse. Das letzte Übernahmeangebot der US-Firma an den Rivalen Jos. A. Bank floppte. Reuters

Anzüge des Herrenausstatters Men's Wearhouse. Das letzte Übernahmeangebot der US-Firma an den Rivalen Jos. A. Bank floppte.

BangaloreZwei US-Herrenausstatter spielen eine neue Partie in ihrem Übernahmepoker. Jos. A. Bank wies am Montag die Offerte des Rivalen Men's Wearhouse über 1,5 Milliarden Dollar zurück, nachdem erst im Oktober Men's Wearhouse die Avancen von Jos. A. Bank zurückgewiesen hatte. Das Angebot von 55 Dollar je Aktie sei nicht im besten Interesse der Anteilseigner, erklärte das Unternehmen. Der Traditionskonzern kündigte an, weiter nach „strategischen Zukaufmöglichkeiten“ zu suchen, nannte aber keine Details.

Das ist ein Rückschlag für Men's Wearhouse. Der Konzern steht unter Druck von Hedgefonds, sich mit einem Rivalen zusammenzuschließen. Es würden weiterhin alle Möglichkeiten geprüft, wie die Fusion mit Jos. A. Bank doch noch zustande kommen könnte, erklärte das Unternehmen. Bei einem Zusammenschluss entstünde ein Einzelhandels- und Servicekonzern mit 1700 Filialen, der Smokings vermietet sowie Anzüge und Freizeitkleidung verkauft.

Von

rtr

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