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10.03.2011

00:14 Uhr

Fassade der New Yorker Börse. Quelle: dapd

Fassade der New Yorker Börse.

Der Milliarden-Börsengang des größten privaten US-Krankenhausbetreibers HCA stößt auf bei Anlegern auf großes Interesse.

Die Aktien würden zu 30 Dollar und damit am obersten Ende der Preisspanne ausgegeben, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch (Ortszeit) von mit den Vorgängen vertrauten Personen. Zudem würden mehr Papiere verkauft als ursprünglich geplant. HCA bringe 126,2 Millionen Aktien an den Markt und nehme damit knapp 3,8 Milliarden Dollar ein.

Zuvor hatte der Konzern eine Preisspanne von 27 bis 30 Dollar für 124 Millionen Anteilsscheine genannt. Es ist der größte Börsengang der US-Geschichte einer Firma, die in Besitz von Finanzinvestoren ist. Die Erlöse will HCA zum Schuldenabbau verwenden. Erstnotiz an der Wall Street soll Donnerstag sein. HCA war früher bereits börsennotiert.

2006 wurde das Unternehmen von Beteiligungsgesellschaften von der Börse genommen. Bain Capital, KKR, Bank of America, Citigroup und die HCA-Mitgründer zahlten damals rund 21,3 Milliarden Dollar. Beteiligungsfirmen sind momentan dabei, sich von Unternehmen zu trennen, die sie im Übernahmeboom von 2005 bis 2007 kauften. So ging der Konsumforschungskonzern Nielsen Holdings Ende Januar und die Pipeline-Gesellschaft Kinder Morgan im Februar an die Börse. Pläne für eine Notierung hat auch der Spielzeughändler Toys R Us.

Reuters

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