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24.01.2014

14:29 Uhr

US-Konsumgüterriese

Starker Dollar bremst Procter & Gamble

Die Umsätze beim US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble stagnieren. Schuld ist vor allem der starke US-Dollar. Auch die schwächere Nachfrage aus den Industrieländern macht dem Unternehmen zu schaffen.

Zum Sortiment des US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble gehören Pampers-Windeln, Ariel-Waschmittel und Gillette-Rasierer. ap

Zum Sortiment des US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble gehören Pampers-Windeln, Ariel-Waschmittel und Gillette-Rasierer.

Cincinnati Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) leidet unter dem starken US-Dollar im Vergleich zu anderen Währungen. Zudem belastet eine schwächere Nachfrage aus den Industrieländern.

Der Umsatz stagnierte im zweiten Geschäftsquartal (Ende Dezember) bei 22,3 Milliarden US-Dollar, wie P&G am Freitag mitteilte. Ohne Währungseinflüsse stiegen die Erlöse um drei Prozent.

Sondereffekte wie Umbaukosten belasteten das Ergebnis. Zudem war im Vorjahr ein Gewinn durch die Übernahme eines Gemeinschaftsunternehmens in Spanien angefallen. Unter dem Strich sank das Ergebnis daher um 16 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um diese Effekte konnte der Hersteller von Pampers-Windeln, Ariel-Waschmittel oder Gillette-Rasierern die Erwartungen des Marktes leicht übertreffen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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mmnews_de

24.01.2014, 15:12 Uhr

Starker Dollar???

Nach der Einigung in den USA über den Haushalt und über die Schuldenobergrenze ist es in den gleichgeschalteten Massenmedien um die US-Schulden extrem ruhig geworden.

In der Öffentlichkeit versuchen die verantwortlichen Politiker und Bankster auch immer wieder den Eindruck zu vermitteln, dass sie alles unter Kontrolle haben. Doch lassen wir uns nicht davon täuschen. Das entspricht keineswegs der Realität.

Im Grunde wird es tagtäglich schlimmer und nicht besser. Derzeit steigen die Schulden in den USA mit dem größten Tempo der vergangenen Jahre.

Im Endeffekt wird es am Ende der Amtszeit von Marionette Obama so sein, dass in diesen acht Jahren so viele Schulden bei den int. Bankstern angehäuft wurden, wie unter allen Präsidenten in der Geschichte der USA.

In den vergangenen 13 Monaten ist der Schuldenstand der USA um mehr als 1,12 Billionen Dollar angestiegen!

Und das wird immer mehr werden – denn neben den neuen Schulden müssen natürlich vor allem die alten Schulden immer wieder umgewandelt werden, wenn die entsprechenden Anleihen auslaufen.

So werden in diesem Jahr in den USA wohl bis zu 7,5 Billionen Dollar an alten Schulden umgewandelt.

Das Problem ist nur: Noch gibt es Banken, die bereit sind den USA Geld zu leihen.
Wenn aber diese Banken das Vertrauen in die USA verlieren, wird das dramatische Folgen haben für die immer noch größte Volkswirtschaft der Welt. Ich bin fest davon überzeigt, dass wir aktuell die größte Spekulationsblase an den Finanzmärkten erleben, die es je in der Geschichte gegeben hat.

Und wenn diese Blase platzt, werden nicht nur die USA massive Probleme bekommen. Das wird die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund ziehen. Aber von dieser realen Gefahr hören wir in den gleichgeschalteten Massenmedien nichts!

Spätestens wenn wieder die angehobene Schuldenobergrenze erreicht wird, werden die USA wieder mit ihren Schulden in den Fokus rücken.

Wie kann man da von einem starken Dollar sprechen?

DeutscherMichel

24.01.2014, 15:25 Uhr

Stammt der Artikel vom amerikanischen Propagandaministerium?
Gegenüber dem Euro sieht der Wechselkurs des Dollars seit mehreren Jahren schlecht aus, der Trend zeigt charttechnisch abwärts, die USA sind reformrestistent und konsumfreudig - auf Pump.
Warum schreibt ein deutsches/europäisches Wirtschaftsmagazin so negativ über Europas Währung? Ein nicht enden wollender Schuldkomplex gegenüber dem "big brother"?

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