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14.12.2015

17:04 Uhr

US-Konsumgüterriesen vor Fusion

„Nuk“-Schnuller und „Teutonia“-Kinderwagen bald unter einem Dach

Der Konsumgüterindustrie steht ein milliardenschwerer Zusammenschluss bevor: Der US-Konzern Newell Rubbermaid will den Konkurrenten Jarden übernehmen. Nicht alle Anleger sind begeistert.

Der Hersteller Jarden soll von Newell Rubbermaid übernommen werden. dapd

Schnuller von Nuk

Der Hersteller Jarden soll von Newell Rubbermaid übernommen werden.

Atlanta/Miami/FrankfurtIn der US-Konsumgüterindustrie bahnt sich ein milliardenschwerer Zusammenschluss an. Newell Rubbermaid will den Konkurrenten Jarden für insgesamt 13,2 Milliarden US-Dollar (gut 12 Milliarden Euro) übernehmen. Wie beide Konzerne am Montag mitteilten, entspricht das Angebot von Bargeld und eigenen Aktien - basierend auf dem Schlusskurs vom Freitag - 60 Dollar je Aktie.

Durch das Zusammengehen entstünde ein Konzern mit rund 16 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Zunächst rechnen sich die Manager eine Kostenersparnis von 500 Millionen Dollar über die kommenden vier Jahre aus. Im zweiten Quartal 2016 soll der Deal unter Dach und Fach sein, er braucht noch die Zustimmung von Aktionären und Aufsehern.

Beide Unternehmen verfügen über eine breite Produktpalette. Rubbermaid stellt unter anderem Mülltonnen, „Parker“-Kugelschreiber, „Teutonia“-Kinderwagen, Werkzeuge und Frischhaltebehälter her. Jarden wiederum vertreibt Kaffeemaschinen, Feuermelder, Duftkerze, „Spontex“-Putzschwämme, „Nuk“-Schnuller und „Völkl“-Skier.

Die geplante Übernahme kommt bei den Anlegern von Newell Rubbermaid nicht gut an. Die Aktien fielen zur Eröffnung der Wall Street am Montag um 7,6 Prozent auf 41,84 Dollar. Jarden-Papiere gewannen 3,6 Prozent auf 54,58 Dollar.

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