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22.07.2016

09:14 Uhr

Venezuela

McDonald's muss Big Macs von der Karte streichen

Die Wirtschaftskrise in Venzuela hat auch für McDonald's Konsequenzen: Weil dem US-Fastfoodriesen offenbar die Brötchen ausgehen, streicht der Konzern den Big Mac von der Karte. Es ist nicht der erste Fall dieser Art.

Der Klassiker von McDonald's fehlt zurzeit in den Restaurants in Venezuela. AP

Big Mac

Der Klassiker von McDonald's fehlt zurzeit in den Restaurants in Venezuela.

CaracasDie US-Fastfoodkette McDonald's kann wegen der schweren Wirtschaftskrise in Venezuela vorerst keine Big Macs mehr in dem südamerikanischen Land anbieten. Das Unternehmen erklärte am Donnerstag, es arbeite mit den Zulieferern daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben.

Den Grund für den Verkaufsstopp nannte der Konzern nicht. Laut Berichten venezolanischer Medien kann der Konzern derzeit nicht mehr die dünnen Brötchen besorgen, die zwischen den beiden Fleischstücken in der Mitte des Hamburgers platziert werden. Im vergangenen Jahr hatte McDonald's wegen Lieferengpässen bereits vorübergehend den Verkauf von Pommes frites in Venezuela einstellen müssen.

Der ölreiche südamerikanische Staat befindet sich seit dem Verfall des Ölpreises in einer schweren Wirtschaftskrise. Wegen gravierender Versorgungsengpässe gab es zuletzt immer wieder Unruhen. Die Opposition macht den sozialistischen Präsidenten für die Probleme verantwortlich.

Von

afp

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