Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.09.2014

12:37 Uhr

Verarbeitete Produkte

Woher kommt das Aldi-Fleisch?

Aldi-Kunden sollen sich künftig besser über die Herkunft ihrer Fleischprodukte informieren können. Das Unternehmen plant mehr Transparenz für verarbeitete Produkte wie etwa Bolognese-Soße.

Kunden sollen sich künftig etwa mittels QR-Code über die Herkunft des Fleischs informieren können. obs

Kunden sollen sich künftig etwa mittels QR-Code über die Herkunft des Fleischs informieren können.

Mülheim/EssenDeutschlands größter Discounter Aldi will seine Kunden künftig auch über die Herkunft des Fleisches in verarbeiteten Produkten wie Chili con Carne oder Nudeln Bolognese informieren. Dies sei „ein absolutes Novum im deutschen Lebensmitteleinzelhandel“, teilte Aldi Süd am Donnerstag mit. Verbraucherschützer begrüßten den Schritt.

Die Kunden von Aldi Nord und Aldi Süd können sich nach Unternehmensangaben künftig entweder mit Hilfe eines auf den Produkten angebrachten QR-Codes oder auf Internetseiten der Unternehmen informieren, aus welchem Land die Tiere stammen, wo die Schlachtung stattfand und wo das Fleisch verarbeitet wurde.

Aldi Süd in Zahlen

Nettoumsatz in Deutschland

2013: 13,8 Milliarden Euro
2012: 12,35 Milliarden Euro
2011: 11,4 Milliarden Euro

Nettoumsatz in anderen Ländern 2012

USA: 6,09 Milliarden Euro
Großbritannien: 2,65 Milliarden Euro
Österreich: 2,51 Milliarden Euro

Verkaufsstellen in Deutschland

2013: 1830
2012: 1812
2011: 1800

Anzahl der Verkaufsstellen in anderen Ländern

USA: 1230
Großbritannien: 485
Österreich: 442

Nettoumsatz pro Quadratmeter

7900 Euro pro Quadratmeter
(in Deutschland im Jahr 2012)

Kundenzufriedenheit

Wert 2013: 2,14
Wert 2012: 2,16

Auf einer Skala von (1) sehr zufrieden bis (5) unzufrieden. Der Branchendurchschnitt lag bei der Umfrage bei 2,34, insgesamt lag Aldi mit der Wertung von 2,14 auf Platz eins.

Quelle

EHI Retail Institute

Zunächst gelte die Rückverfolgbarkeit bei ausgewählten Artikeln, betonten die Unternehmen. Geplant sei aber die Ausweitung auf alle Fleisch- und Wurstprodukte.

Die Lebensmittelexpertin Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg begrüßte den Schritt. Aldi übernehme damit eine Vorreiterrolle. Die Herkunft der Fleischprodukte spiele spätestens seit dem Pferdefleischskandal für die Verbraucher eine große Rolle und sei eine wichtige Hilfe bei der Kaufentscheidung.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×