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27.11.2012

18:16 Uhr

Verdi fordert

Fünf Prozent mehr Geld für Lufthansa-Personal

Die 50.000 Mitarbeiter der Lufthansa sollen gut fünf Prozent mehr Lohn bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Verdi vor den anstehenden Verhandlungen. Die einzige Forderung an die Fluglinie ist das allerdings bei weitem nicht.

Eine Flugbegleiterin der Lufthansa. dapd

Eine Flugbegleiterin der Lufthansa.

FrankfurtDie Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die rund 50.000 Beschäftigten der Lufthansa am Boden und in der Kabine eine Lohnerhöhung von 5,2 Prozent. Zudem verlange die Gewerkschaft den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und die Übernahme der Auszubildenden, sagte eine Sprecherin nach der Sitzung der Tarifkommission am Dienstag in Frankfurt am Main. Die Laufzeit für den neuen Tarifvertrag solle zwölf Monate betragen.

Zudem hat sich die Tarifkommission für eine noch unbezifferte Gewinnbeteiligung ausgesprochen. Die Forderung sei angesichts der soliden wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns angemessen, erklärte Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle.

Der aktuelle Tarifvertrag bei der Lufthansa läuft Ende Januar aus. Erste Verhandlungsrunde ist laut Verdi-Sprecherin am 17. Januar in Frankfurt am Main. Die Lufthansa wollte die Forderung nicht kommentieren. "Wir verhandeln am Verhandlungstisch", sagte eine Sprecherin.

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Die Mitglieder der Gewerkschaf Ufo müssen den Schlichterspruch nun noch annehmen.

Für die rund 18.000 Lufthansa-Flugbegleiter verhandeln zwei Gewerkschaften: Verdi und und die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO. Ein Abschluss gilt aber für alle Mitarbeiter der Fluggesellschaft in der Kabine. UFO hatte sich bereits Mitte November mit der Lufthansa auf ein Gehaltsplus von fast 4,6 Prozent und einen Kündigungsschutz bis Ende 2014 geeinigt. Gleichwohl strebt Verdi eigene Verhandlungen an.

Die Lufthansa durchläuft derzeit ein Sparprogramm, mit dem sie unter anderem weltweit 3500 Stellen in der Verwaltung streichen will. Zusammen mit anderen Schritten will das Unternehmen damit sein Ergebnis bis 2015 um 1,5 Milliarden Euro verbessern.

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