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16.01.2008

19:01 Uhr

Verluste im Schlussquartal

AMR Corporation meldet Minus

Der Mutterkonzern der Fluglinie American-Airlines ist im vierten Quartal in die Verlustzone geraten. Hohe Treibstoffpreise und Einbußen wegen schlechten Wetters bescherten AMR Corporation ein Minus von 69 Mill. Dollar.

HB FORT WORTH. Der Mutterkonzern der größten US-Fluggesellschaft American Airlines, AMR Corporation, ist im vierten Quartal in die Verlustzone geflogen. Die Gründe seien rekordhohe Treibstoffpreise und Einbußen wegen schlechten Wetters, teilte AMR am Mittwoch in Fort Worth (Texas) mit. Im Gesamtjahr 2007 konnte der Konzern dagegen den Gewinn auf 504 Mill. Dollar (340 Mio Euro) mehr als verdoppeln.

AMR hatte erstmals 2006 auf Jahresbasis wieder schwarze Zahlen geschrieben. Im Schlussquartal 2007 erlitt der der Konzern nun zum ersten Mal seit Anfang 2006 einen Quartalsverlust. Das Minus lag bei 69 Mill. Dollar nach plus 17 Mill. Dollar im Vorjahr. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 5,3 Prozent auf 5,7 Mrd. Dollar. Im Gesamtjahr stieg er um 1,6 Prozent auf 22,9 Mrd. Dollar. An der Börse verlor die AMR-Aktie zum Handelsstart knapp drei Prozent auf gut 12,80 Dollar.

Angesichts der hohen Ölpreise werden auch für die meisten anderen großen US-Fluggesellschaften im Schlussquartal Verluste erwartet. Die US-Luftfahrtbranche steht vor einer neuen Runde im Fusionspoker. Delta Air Lines verhandelt Berichten zufolge mit dem Lufthansa -Partner United und Northwest parallel über eine mögliche Fusion. Ein Zusammenschluss von United und Delta, Nummer zwei und drei im Markt, würde American Airlines als Branchenführer ablösen.

Eine Reihe von US-Fluggesellschaften hat erst in den letzten Jahren Insolvenzverfahren hinter sich gebracht. Ihr Sanierungskurs ist nun durch die hohen Spritpreise und den scharfen Wettbewerb in Gefahr.

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