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12.09.2015

13:06 Uhr

Vertrocknete Felder

Bauern fürchten um Futterreserven

Sommer, Hitze, Sonnenschein: Was Urlauber freut, ist für Bauern verheerend. Der trockene Sommer lässt Landwirte um ihre Futterreserven fürchten. Der Bauernverband rechnet mit schweren Einbußen – bis zu Totalausfällen.

Vor allem Maispflanzen hat der heiße und trockene Sommer schwer zugesetzt. dpa

Maisfeld

Vor allem Maispflanzen hat der heiße und trockene Sommer schwer zugesetzt.

BerlinWegen des trockenen und heißen Sommers fürchten die Landwirte um ihre Futterreserven für den Winter. „Beim Mais ist die Situation in manchen Regionen verheerend“, sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, der Deutschen Presse-Agentur. Vielerorts hätten die Felder mehrere Wochen zu früh abgeerntet werden müssen, weil die Pflanzen sonst völlig vertrocknet wären. Das gehe „bis hin zum Totalausfall“.

Die Situation wird laut Rukwied dadurch verschärft, dass zwei Grünlandschnitte komplett ausgefallen seien - es sei einfach nichts mehr nachgewachsen. „Unsere tierhaltenden Betriebe werden also im Winter Futter zukaufen müssen. Das führt zu zusätzlichen Problemen und Kosten“, prognostizierte der Bauernpräsident.

Weil auch im Frühjahr viel zu wenig Regen fiel, hatten die Bauern schon bei der Getreide- und der Rapsernte deutliche Einbußen verkraften müssen. Derzeit läuft die Maisernte, die Zuckerrüben folgen je nach Region Ende September oder Anfang Oktober. Auch hier befürchtet Rukwied Einbußen zwischen 15 und 20 Prozent.

Von

dpa

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