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17.01.2015

10:36 Uhr

Verzögerungen im Betriebsablauf

Bahn fährt Pünktlichkeitsziel hinterher

Was alltägliche Realität für viele Pendler deutschlandweit ist, hat die Deutsche Bahn nun selbst eingeräumt: Die Bahn kommt zu oft zu spät. Schuld daran seien Wetterextreme, Brandanschläge und Lokführerstreiks.

Gewohntes Bild: Ein Reisender schaut auf eine Anzeigentafel, die Verspätungen im Zugverkehr anzeigt. dpa

Gewohntes Bild: Ein Reisender schaut auf eine Anzeigentafel, die Verspätungen im Zugverkehr anzeigt.

BerlinDie Deutsche Bahn hat einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr bei der Zuverlässigkeit im Fernverkehr ihr selbst gestecktes Ziel verfehlt. 2014 kamen 76,5 Prozent der Fernverkehrszüge (ICE,IC/EC) planmäßig am Zielbahnhof an, wie die Zeitung „Bild“ (Samstag) unter Berufung auf eine interne Bahn-Statistik berichtete.

Dies seien zwar im Vergleich zu 2013 knapp drei Prozentpunkte mehr. Die Zielmarke der Bahn liegt demnach aber bei 80 Prozent. Als Gründe für das Verfehlen der Marke führte die Bahn dem Bericht zufolge Verzögerungen in Folge von Kabelklau, Brandanschlägen und Lokführerstreiks an.

„Gegen kriminelle Anschläge, Personen im Gleis, Extremwetter oder Streiks können wir nur wenig ausrichten“, sagte Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg der Zeitung.

Trotz der anstehenden Erneuerung des Schienennetzes peile das Unternehmen an, zuverlässiger und pünktlicher zu werden. Im Nahverkehr waren dem Bericht zufolge 94,9 Prozent der S-Bahnen und Regionalzüge pünktlich; 2013 lag die Quote bei 94,6 Prozent. Die Bahn definiert alle Züge, die bis zu 5:59 Minuten nach Plan an einem Ort ankommen, noch als pünktlich.

Von

dpa

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