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12.01.2006

11:41 Uhr

Vier Fragen an Willi Berchtold

„Bedauerliche Kanibalisierung der Messen“

Willi Berchtold, Präsident des Branchenverbandes Bitcom, zur Zersplitterung der Messelandschaft.

Herr Berchtold, es gibt 2006 erneut prominente Cebit-Absagen. Ist die Cebit noch die Leitmesse der ITK-Branche?

Die Cebit bleibt die weltweite Leitmesse für die IT- und und Telekommunikationsbranche, auch wenn immer wieder der eine oder andere Hersteller wegbleibt. Die Cebit und auch die Systems sind Entscheidermessen, weil dort Besucher sind, die konkrete Projekte vorhaben.

Viele Hersteller setzen auf Haus- oder Fachmessen, weil sie dort genauere Zielgruppen erreichen.

Wir bedauern die Kannibalisierung unter den Hightech-Messen, weil durch immer mehr Themenmessen einzelne Stücke einer Branche herausgebrochen werden. Für die ITK-Branche ist eine Leitmesse wichtig, um Zukunftsthemen zu fokussieren.

Ein Zukunftsthema ist die Vernetzung im Wohnzimmer. Sollte sich die Cebit der Unterhaltungselektronik öffnen?

Die Cebit muss sich allen Produkten öffnen, die aus der ITK-Branche kommen. Das bedeutet auch: digitale Fotografie und digitale Medien. Die digitale Unterhaltungselektronik gehört auf die Cebit.

Kommt es dabei nicht zu Überschneidungen mit der Internationalen Funkausstellung IFA?

Im Gegensatz zur IFA sollte die Cebit eine reine Fachbesuchermesse bleiben.

Die Fragen stellte Thomas Nonnast.

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