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07.03.2016

06:29 Uhr

Völkl, Stöckli, Fischer

Ski-Hersteller haben Senioren im Blick

Immer mehr Senioren fahren Ski. Das ältere Klientel rückt in den Fokus von Skischulen, Skigebieten und Skiherstellern. Mit speziellen Kursen und Skiern sollen potenzielle Neukunden für den Wintersport begeistert werden.

Immer mehr Senioren fahren Ski. Imago

Senioren beim Skifahren

Immer mehr Senioren fahren Ski.

StraubingAus ihrer Kindheit kennen viele Senioren noch die langen und schweren Holzlatten zum Skifahren – jetzt spezialisieren sich die Skihersteller auf die ältere Generation. Mit besonders gelenkschonenden, leichten und kraftsparenden Ski soll den „Silver Surfern“ das Skifahren so einfach wie möglich gemacht werden.

Wo warme Winter vielen Herstellern und Pistenbetreibern Probleme und Umsatzeinbußen einbrocken, geht es umso mehr darum, Skifahrer für den Wintersport wiederzugewinnen. Oder überhaupt erst einmal für das rasende Abenteuer zu begeistern.

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„Man kann sicher feststellen, dass Senioren und ältere Erwachsene eine wachsende Zielgruppe darstellen“, sagt Peter Hennekes, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Skilehrerverbandes. Die ältere Generation werde immer sportbegeisterter und betätige sich dank der zunehmenden Freizeit im Alter häufiger körperlich. Im vergangenen Winter seien 12 Prozent der Kunden 50 Jahre und älter gewesen. „Das ist ein langsam, aber stetig steigendes Segment“, berichtet Hennekes.

Die Skischulen haben sich auf die sogenannten Best Ager schon länger eingestellt. Seit fünf Jahren gibt es spezielle Skikurse für Senioren. „Es geht darum, der erwachsenen Zielgruppe wieder den Schwung im Schneesport näher zu bringen - von der emotionalen Seite und der klassischen Bewegungsseite her“, erklärt Hennekes. Themen der Kurse sind dann etwa: Wie kann ich mit weniger Kraftaufwand Ski fahren? Wie können Stürze vermieden werden?

Auch Skigebiete locken Senioren mit teils großzügigen Rabatten auf die Skipässe. In den „Alpen Plus“-Skigebieten Brauneck, Wallberg, Spitzingsee-Tegernsee, Sudelfeld und Zahmer Kaiser fährt man mit 80 Jahren und älter sogar ganz umsonst. Aus Hennekes' Sicht ist es deshalb „längst überfällig“ und logisch, dass auch die Skihersteller gezielt Senioren als Zielgruppe in den Fokus nehmen.

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