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07.08.2012

12:04 Uhr

Vorsichtige Planung

Immobilienfirma Alstria bestätigt Gewinnziele

Die Immobilienfirma Alstria Office hat bei ihren jüngsten Zukäufen noch viel Arbeit vor sich und plant deshalb vorsichtig. Die Leerstandsquote im Gesamtportfolio der Hamburger zuletzt mit 11,5 Prozent relativ hoch.

Alstria ist spezialisiert auf Bürogebäude. ZBSP

Alstria ist spezialisiert auf Bürogebäude.

FrankfurtZwar konnte die Hamburger Immobilienfirma Alstria Office im ersten Halbjahr den operativen Gewinn (FFO) um ein Viertel auf 20,8 Millionen Euro steigern und liegt damit im Plan für ihr Jahresziel von 40 Millionen. Doch zu einer höheren Prognose, auf die manche Analysten gehofft hatten, ließ sich das Unternehmen nicht hinreißen. Der Nettogewinn kletterte in den ersten sechs Monaten um 15 Prozent auf 21,7 Millionen Euro.

Alstria, einer der wenigen börsennotierten Immobilienfonds (REITs) hierzulande, war in den vergangenen zwölf Monaten auf Einkaufstour und verwaltet inzwischen einen Immobilienbestand von 1,6 Milliarden Euro. Die Firma, spezialisiert auf Büroimmobilien in Deutschland, übernahm allerdings auch Objekte mit einem hohen Leerstand. Das verspricht mittelfristig ein ordentliches Ergebnissteigerungspotenzial. Doch vielerorts muss noch einiges investiert werden, um im derzeit unsicheren Konjunkturumfeld überhaupt neue gewerbliche Mieter anzulocken. Einige Mietverträge konnte Alstria zwar schon abschließen. Doch die Leerstandsquote im Gesamtportfolio lag per Ende Juni bei 11,5 Prozent - im Branchenvergleich ein recht hoher Wert.

Börsianer überzeugte das nicht. Die Alstria-Aktie notierte im frühen Handel unverändert bei gut neun Euro, während der Kleinwerteindex SDax leicht zulegte.

Von

rtr

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