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04.02.2004

16:35 Uhr

Vorsichtige Prognose für Passagierzahlen

Fraport gibt sich zurückhaltend

Der Flughafenbetreiber Fraport erwartet 2004 am Frankfurter Flughafen ein Passagierwachstum, das leicht unter der Branchenprognose von 4,4 Prozent Wachstum der Fluggastzahlen weltweit liegt.

HB FRANKFURT. „Wir planen (mit einem Zuwachs) unter dieser Prognose“, sagte Vorstandschef Wilhelm Bender am Mittwoch am Rande einer Konferenz in Frankfurt. Die Schätzung stammt von der Luftfahrt-Organisation „International Civil Aviation Organisation“ mit Sitz in Montreal. Bender fügte hinzu, dass Fraport grundsätzlich vorsichtig bei Prognosen sei. Er hoffe, dass die Zahl der Passagiere tatsächlich dann höher sein werde, als die Fraport-Planung. Die im MDax notierten Fraport-Aktien verloren am Mittwochnachmittag 0,6 % auf 24,50 €.

Der Frankfurter Flughafen ist mit 48,8 Mill. Passagieren 2003 die verkehrsreichste Drehscheibe in Kontinental-Europa. Mit mehr als 3,5 Mill. Fluggästen im Dezember erreichte Frankfurt einen neuen Rekord.

Insgesamt leidet der Luftverkehr aber immer wieder unter unvorhersehbaren Belastungen. Im vergangenen Jahr sorgten unter anderem die Wirtschaftsflaute, der Irak-Krieg und die Lungenkrankheit Sars für einen Einbruch der Passagierzahlen.

Früheren Angaben zufolge strebt Fraport 2004 eine Steigerung des Betriebsgewinns um fünf bis zehn Prozent an. Beim Umsatz wird mit einem Plus von fünf Prozent gerechnet. Im abgelaufenen Jahr wird das Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) wohl wie geplant in der Größenordnung von 500 Mill. € liegen. Den Jahresabschluss 2003 will Fraport am 30. März veröffentlichen.

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