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02.01.2012

17:04 Uhr

Wachstumsprognose

Deutsche Bahn will 10.000 neue Stellen schaffen

Die Bahn baut aus: Bis zum nächsten Jahr will der Konzern rund 10.000 zusätzliche Stellen schaffen. Der Bedarf an neuem Personal ist laut internen Unterlagen sogar so groß, dass der Markt demnächst abgegrast sein könnte.

Gute Nachrichten von der Bahn: Der Konzern will massiv einstellen. dpa

Gute Nachrichten von der Bahn: Der Konzern will massiv einstellen.

BerlinDie Deutsche Bahn will trotz nachlassender Konjunktur bis zum nächsten Jahr rund 10.000 zusätzliche Stellen schaffen. Verglichen mit den früheren Planungen ergibt sich für 2013 sogar ein Plus von fast 15.000 Vollzeit-Arbeitsplätzen, wie aus Konzernunterlagen hervorgeht.

Insgesamt würde die Bahn damit dann weltweit 2013 fast 296.000 Mitarbeiter haben. Die neuen Stellen verschärfen allerdings die Probleme des Konzerns bei der Suche nach Nachwuchs und Ersatz für ältere Beschäftigte vor allem im Inland. „Probleme hinsichtlich Bedarfsdeckung über alle Tätigkeiten sind zu erwarten“, heißt es in den Unterlagen. Maßnahmen zur „Bedarfsabsicherung“ seien erforderlich.

Die Bahn hat derzeit weltweit knapp 287.000 Beschäftigte, in Deutschland sind es rund 186.000. Seit der Bahnreform von 1994 hatte der Konzern weit über 100.000 Stellen in Deutschland abgebaut, zugleich kamen neue Angestellte durch Käufe von Unternehmen im Ausland hinzu.

2011 nahm die Beschäftigtenzahl im Zuge des Aufschwungs aber auch hierzulande um mehrere Tausend zu. Bis 2013 soll sie in Deutschland weiter leicht um 1000 auf 187.000 steigen. Dies sind aber 8000 Stellen mehr als in früheren Planungen vorgesehen, wo noch mit einem Abbau von Stellen im Inland kalkuliert wurde. Das Unternehmen wollte sich nicht zu den Papieren äußern.

Gründe für den steigenden Personalbedarf sind laut Unterlagen zum einen Optimismus hinsichtlich der weiteren Unternehmensentwicklung, zum anderen aber auch neue Regelungen im Rahmen von Tarifverträgen. So bekommen die Beschäftigten etwa einen zusätzlichen Urlaubstag. Zudem gibt es einen Trend zum sogenannten Insourcing: Während in den vergangenen Jahren zahlreiche Aufgaben an externe Firmen ausgelagert wurden, will die Bahn vor allem beim Service, der Sicherheit und der Informationstechnik wieder auf eigenen Mitarbeiter setzen.

Kommentare (1)

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GHi

02.01.2012, 18:45 Uhr

Wahrscheinlich doch nur Billiglöhner aus dem Osten . Dumme Ossis werden nur von den Gierigen mißbraucht durch Sklavenlöhne .

Die 08/15 Bahner sind der Untergang für eine ehemals
gute Bahn.

Zuerst schmeißt man die Hochqualifizierten raus u. dann
wird der billige Jacob eingestellt .

Typisch Bahn - Mehdorn Verschnitt !

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