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18.01.2009

18:19 Uhr

Wassersportmesse eröffnet

Weniger Besucher zum Auftakt der „Boot“

Die weltgrößte Wassersportmesse „boot 2009“ hat am Auftaktwochenende deutlich weniger Menschen angelockt als im Vorjahr. Auf der Messe in Düsseldorf zeigen mehr als 1600 Aussteller aus 57 bis zum 25. Januar Produkte und Dienstleistungen rund um den Wassersport.

Zum Auftakt der "Boot" strömten deutlich weniger Besucher in die Messehallen. Foto: dpa dpa

Zum Auftakt der "Boot" strömten deutlich weniger Besucher in die Messehallen. Foto: dpa

dpa DÜSSELDORF. Die weltgrößte Wassersportmesse „boot 2009“ hat am Auftaktwochenende deutlich weniger Menschen angelockt als im Vorjahr. An den ersten beiden Tagen strömten 77 000 Menschen durch die 17 Hallen, teilte eine Sprecherin am Sonntag auf Anfrage mit. Im vergangenen Jahr waren es noch 85 000 Besucher.

„Wir sind nicht unzufrieden. Unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wir von vorneherein mit einem Rückgang gerechnet“, sagte die Sprecherin. Besonders groß sei der Andrang in den Hallen für Tauchsport und Surfausrüstung sowie der neuen Themenwelt für Kanus gewesen. Dort wird mit dem Paddeln im Stehen ein neuer Trend präsentiert.

Bis zum 25. Januar rechnen die Veranstalter mit etwa 250 000 Besuchern. An neun Messetagen zeigen 1641 Aussteller aus 57 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund um den Wassersport. An den ersten beiden Tagen waren neben dem zweimaligen America's Cup- Gewinner Jochen Schümann und Abenteurer Arved Fuchs bereits einige Sportstars zu Gast in Düsseldorf. Der Segler Boris Herrmann soll am Montag per Live-Übertragung einen Eindruck von den Ereignissen beim Portimao Global Ocean Race, einer 30 000 Meilen Regatta um die Welt, geben. Am 23. Januar feiert der Tauchsportpionier Hans Hass seinen 90. Geburtstag.

Bei der Eröffnung der „boot“ am Samstag kündigte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) eine Modernisierung der Sportbootführerscheine an. Der praktische Teil der Prüfung solle ausgebaut, praxisferne Wissensfragen bei theoretischen Inhalten entfernt werden. „Das ist genau der richtige Weg und ein wichtiges Zeichen. Wir wollen den kompletten Sportbootführerschein entschlacken“, sagte Robert Marx, Präsident des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft.

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