Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.11.2016

14:09 Uhr

Weihnachten

Spielwarenbranche rechnet mit Rekordgeschäft

Der Jahresumsatz der Spielwarenbranche könnte erstmals drei Milliarden Euro übersteigen. Besonders Lego, Playmobil und die neue Marke „Hatchimals“ seien beliebt. Die guten Aussichten rühren aus dem Weihnachtsgeschäft.

Besonders Technikprodukte wie Schaufelradbagger und Porsche-Autos von Lego oder die Polizeizentrale von Playmobil verkauften sich in Deutschland gut. Bei den Mädchen liegt der klassische Reiterhof von Schleich, Lego Friends Freizeitpark oder die Baby-Born-Puppe in Trend. Reuters

Lego

Besonders Technikprodukte wie Schaufelradbagger und Porsche-Autos von Lego oder die Polizeizentrale von Playmobil verkauften sich in Deutschland gut. Bei den Mädchen liegt der klassische Reiterhof von Schleich, Lego Friends Freizeitpark oder die Baby-Born-Puppe in Trend.

Nürnberg Beflügelt von guten Aussichten auf das Weihnachtsgeschäft will die Spielwarenbranche in diesem Jahr erstmals die Drei-Milliarden-Marke beim Umsatz knacken. „Wir erwarten ein Rekordweihnachtsgeschäft“, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Spielwaren, Willy Fischel, am Dienstag in Nürnberg. Kurz vor dem Fest registriert die Branche einen Ansturm auf hochpreisige Spielwaren – besonders Lego, Playmobil und die neu auf den Markt gekommenen „Hatchimals“ sind beliebt.

Sollte das Geschäft wie erhofft laufen, sei mit einem Umsatzplus von bis zu drei Prozent auf 3,088 Milliarden Euro zu rechnen, sagte Fischel. Nach den Branchenprognosen werden die Deutschen damit das dritte Jahr in Folge mehr Geld für Spielwaren ausgeben. Als Grund dafür nannte Fischel neben der anhaltend guten Wirtschaftslage in Deutschland einen „kleinen Babyboom“.

Spielzeugbranche: Lego eröffnet Fabrik in China

Spielzeugbranche

Lego eröffnet Fabrik in China

Der Spielzeughersteller Lego produziert ab sofort auch in China. Für das Unternehmen ist es der erste Standort in Asien. Nach einem Streit mit dem chinesischen Künstler Ai Weiwei zeigt sich Lego kompromissbereit.

Außerdem sei nicht mehr der dänische Spielwarenhersteller Lego alleine der Wachstumstreiber. Auch andere Hersteller wie Playmobil, Simba, Schleich, Hasbro oder Hudora machten sehr gute Geschäfte.

Mit Blick auf Weihnachten sind die Deutschen offenbar dazu bereit, tiefer in die Taschen zu greifen als in den Jahren davor. Die Ausgaben für Spielzeug in der Preislage von über 100 Euro legten zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts im Vergleich zum Vorjahr um dreizehn Prozent zu.

Besonders Technikprodukte wie Schaufelradbagger und Porsche-Autos von Lego oder die Polizeizentrale von Playmobil verkauften sich nach einer Marktanalyse der NPD-Group Deutschland für die Spielwarenbranche gut. Auch der klassische Mädchenbereich mit dem Reiterhof von Schleich, dem Lego Friends Freizeitpark oder der Baby-Born-Puppe verkauften sich gut.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×