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22.12.2015

13:01 Uhr

Weihnachten und der Konsum

Deutsche geben noch mehr Geld für Geschenke aus

Zum Jahresende wird noch einmal viel Geld ausgegeben. Kurz vor Weihnachten steigt der Konsum. Davon profitieren vor allem Online-Händler. Textilkonzerne hingegen müssen wegen des lauen Winters Einbußen hinnehmen.

Kurz vor Weihnachten strömen die Menschen in die Einkaufscenter. Der Einzelhandel erwartet den größten Andrang in den letzten Tage vor dem Fest. dpa

Weihnachtseinkäufe

Kurz vor Weihnachten strömen die Menschen in die Einkaufscenter. Der Einzelhandel erwartet den größten Andrang in den letzten Tage vor dem Fest.

DüsseldorfEndspurt im Weihnachtstrubel: Wenige Tage vor dem Fest drängen sich in vielen Innenstädten die Kauflustigen. „Das Geschäft hat in den letzten Tagen noch einmal spürbar angezogen“, berichtet Kai Falk vom Handelsverband Deutschland (HDE). „Viele Verbraucher nutzen diese Woche für das Weihnachts-Shopping.“

Obwohl das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr nur langsam in Fahrt kam, geht der Verband nach wie vor davon aus, dass die Bundesbürger deutlich mehr Geld für das Weihnachtsfest ausgeben werden als im Vorjahr. Rund 86,7 Milliarden Euro sollen es werden, zwei Prozent mehr als 2014.

Gestützt wird der Optimismus des Verbandes auch von der am Dienstag veröffentlichten aktuellen Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Danach hat sich die Verbraucherstimmung in Deutschland nach einer Schwächephase gerade rechtzeitig zum Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts wieder aufgehellt.

Dennoch wird sich wohl erst in den letzten Tagen des Jahres entscheiden, ob die Weihnachtswünsche des Handels in Erfüllung gehen. Denn immer häufiger werden die Geschenke erst unmittelbar vor Weihnachten oder sogar erst nach den Festtagen mit Gutscheinen und geschenktem Geld gekauft, wie Metro-Chef Olaf Koch, zu dessen Firmenimperium auch die Elektronikketten Media Markt und Saturn gehören, erst kürzlich betonte. Obwohl das Fest zu diesem Zeitpunkt nicht viel mehr als eine Woche entfernt war, meinte der Manager: „Etwa 70 Prozent des Volumens stehen noch vor uns.“

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