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13.12.2015

14:12 Uhr

Weihnachtsgeschäft

Gutscheine, Uhren und Spielzeug sind die Renner

Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel zieht an. Doch es verläuft in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich. Eine Branche hat gleich mit zwei Schwierigkeiten zu kämpfen.

Ein prächtiger Weihnachtsbaum im Einkaufszentrum "Allee-Center" in Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Der Handelsverband Deutschland erwartet für dieses Jahr ein Plus von zwei Prozent im Weihnachtsgeschäft. dpa

Weihnachtsgeschäft

Ein prächtiger Weihnachtsbaum im Einkaufszentrum "Allee-Center" in Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Der Handelsverband Deutschland erwartet für dieses Jahr ein Plus von zwei Prozent im Weihnachtsgeschäft.

Gutscheine, Uhren und Spielzeug stehen bei den Weihnachtseinkäufern derzeit hoch im Kurs - warme Winterkleidung erweist sich hingegen bei milden Wetter vielerorts als Ladenhüter. Nach einer eher ruhigen zweiten Adventswoche zogen die Umsätze in den Geschäften am Samstag spürbar an, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag in einer Zwischenbilanz weiter mitteilte. Gut eineinhalb Wochen vor den Feiertagen rechnet die Branche nun mit einem langen Endspurt beim Geschenkekauf.

„Es bleibt dabei: Das diesjährige Weihnachtsgeschäft verläuft in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich“, erklärte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Durch die anhaltend milden Temperaturen fehlten Kaufimpulse für Wintermode. Der Bekleidungs-Fachhandel als klassische Innenstadtbranche leide zudem besonders unter den vielfach rückläufigen Kundenzahlen in den Citys. Eine positive Bilanz ziehen laut HDE die Händler bei Gutscheinen, Uhren und Spielzeug.

Wie man Schnäppchen im Internet findet

Sparmöglichkeiten miteinander kombinieren

Wer Sparangebote, Cash-Back und Gutscheine clever miteinander kombiniert, kann einen hohen Spareffekt erzielen. Wer viel online einkauft, sollte sich überlegen, ein Paypal-Konto oder eine Kreditkarte zuzulegen. Auch darüber lassen sich zusätzliche Bonus-Punkte sammeln.

Gutscheine nutzen

Außer den großen Handelsplattformen bieten Tipps für Schnäppchen insbesondere die spezialisierten Seiten. Gutscheine und Rabattangebote findet man unter anderem auf:

www.sparwelt.de

www.mydealz.de

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www.preisjaeger.de

www.groupon.de

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www.dealdoktor.de

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www.sparblog.com

www.deals.de

www.qipu.de

www.cuponation.de

www.sparheld.de

Den Preisverfall für sich nutzen

Geduld zahlt sich aus. Elektro-Artikel wie Smartphones und Tablets kosten schon wenige Wochen nach ihrer Neuerscheinung deutlich weniger.

Antizyklisch einkaufen

Ein Wintermantel im Sommer? Eine Badehose oder ein Bikini im Winter? Warum nicht. Kaufen Sie antizyklisch, also entgegen der laufenden Saison. Wer nicht unbedingt, die aktuellsten modischen Trends braucht, kann damit viel sparen.

Laufende Verträge kündigen

Ob Handy oder Strom- und Gasanbieter – manchmal kann es sich lohnen, laufende Verträge zu kündigen, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Der Grund: Konkurrenten ködern Neukunden zuweilen mit Sonderkonditionen und Prämien.

Von einem ruhigen Geschäft in den zurückliegenden Tagen berichten dem Verband zufolge vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Geschäfte mit großer Anziehungswirkung, zumeist größere Unternehmen, können sich hingegen gut behaupten. Auch Unternehmen, die im Online-Handel aktiv sind, zeigen sich häufiger mit der Entwicklung zufrieden als rein stationäre Händler. „Wer die Chancen des Multichannel-Handels für sich und seine Kunden nutzt, ist klar im Vorteil“, erläuterte Genth.

Nach dem dritten Adventswochenende geht der HDE von insgesamt steigenden Kundenzahlen aus. „Bedingt durch die Lage der Feiertage steht in diesem Jahr noch viel Zeit für den Geschenkekauf zur Verfügung“, erläuterte Genth. Insgesamt rechnet der HDE in den letzten beiden Monaten dieses Jahres mit einem Umsatz von 86,7 Milliarden Euro im deutschen Einzelhandel. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent. Der Anteil des Online-Handels an diesem Umsatz wird demnach um zwölf Prozent auf elf Milliarden Euro steigen.

Von

afp

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