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15.01.2013

14:22 Uhr

Weltgrößter Einzelhändler

Wal-Mart will von Kriegsveteranen profitieren

Kriegsveteranen können unter Druck extrem effektiv sein. Diese Erkenntnis bringt den Wal-Mart-Chef Bill Simon zu seinem Plan 100.000 Kriegsveteranen einzustellen. Unterstützung bekommt er von Michelle Obama.

Kunden gehen in Methuen (USA) in ein Geschäft des Unternehmens Wal-Mart. Die Einzelhändlerkette will Veteranen im großen Stil einstellen. dapd

Kunden gehen in Methuen (USA) in ein Geschäft des Unternehmens Wal-Mart. Die Einzelhändlerkette will Veteranen im großen Stil einstellen.

BangaloreDer weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart will in den nächsten fünf Jahren in den USA mehr als 100.000 Kriegsveteranen einstellen. Ab Mai solle den Heimkehrern nach ihrem aktiven Dienst ein Job in den Geschäften und Vertriebszentren des Konzerns angeboten werden, sagte US-Wal-Mart-Chef Bill Simon laut Reuters vorliegendem Redetext am Dienstag bei einer Konferenz des Einzelhandelsverbands.

„Einen Veteranen anzuheuern, kann eine deiner besten Geschäftsentscheidungen sein. Veteranen haben nachweislich Leistung unter Druck erbracht“, sagte der Manager.

Die Forderungen der Wal-Mart-Mitarbeiter

Verbesserung der Lebensverhältnisse

Ein Mindesteinkommen von 25.000 Dollar im Jahr, sowie die Garantie für eine qualitative und erschwingliche Krankenversicherung für alle mit Walmart verbunden Unternehmen und Arbeitnehmer in der Gesellschaft des US-Unternehmens.

(Quelle: www.occupy99.de)

Gemeinschaft aufbauen

Es soll ein gemeinschaftliches Abkommen unterzeichnet werden, dass sicherstellt, wie Walmart in neue Märkte expandiert, das Gemeinwesen stärkt, die Umwelt schont, und dass Walmart die Verantwortung für das Wohlergehen der Mitarbeiter trägt.

(Quelle: www.occupy99.de)

Versprechen schriftlich festlegen

Die Vereinbarung eines globalen Tarifvertrages, der die grundliegenden Menschenrechte sowie die Vereinigungsfreiheit für alle Mitarbeiter garantiert und die Zulieferer anweist, dasselbe zu tun.

(Quelle: www.occupy99.de)

Verbesserung der Lebensverhältnisse weltweit

Das Etablieren einer rechtsverbindlichen globalen Verantwortung für Auftragnehmer, Politik, Vertragspartner und Subunternehmer zur Sicherstellung der Löhne, Sicherheit am Arbeitsplatz, Respekt vor grundliegenden Menschen- und Arbeitsrechten sowie Schutz vor Diskriminierung rassistischer oder geschlechterspezifischer Art.

(Quelle: www.occupy99.de)

US-Präsidentengattin Michelle Obama unterstützt das Vorhaben. Da die Kriege der USA ein Ende fänden und die Soldaten nach Hause kämen, sei es wichtig, dass nicht nur die Regierung, sondern auch Unternehmen ihren Teil beitrügen, „denen zu dienen, die uns so mutig gedient haben“, erklärte die First Lady in der Firmenmitteilung. Wal-Mart ist mit 1,3 Millionen Angestellten der größte private Arbeitgeber in den USA.

Von

rtr

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