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08.01.2009

10:06 Uhr

Weniger Umsatz

Schwaches Jahr für den Modehandel

Die schlechte Wirtschaftslage drückt auf die Kauflust der Deutschen. Jedes zweite deutsche Modegeschäft musste 2008 Umsatzeinbußen hinnehmen. Sogar die sonst konsumstarke Vorweihnachtszeit hat die Hoffnungen der Händler enttäuscht.

HB DÜSSELDORF. Die Finanzkrise hinterlässt auch in der Modebranche ihre Spuren: Im vergangenen Jahr sanken die Umsätze im deutschen Modehandel um vier Prozent, wie die Fachzeitschrift "Textil-Wirtschaft" in einer eigenen Branchenumfrage ermittelte. Nach starken Hochs und Tiefs im ersten Halbjahr habe sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte 2008 zugespitzt. Seit Juni seien die Erlöse im Modehandel auf Talfahrt, die wichtigen Monate November und Dezember hätten keine Besserung gebracht, teilte die Zeitschrift aus dem Deutschen Fachverlag mit.

Die Ertragslage habe sich vergangenes Jahr für jedes zweite Geschäft schlechter entwickelt als erwartet, nur 28 Prozent hätten ihr Ergebnis verbessern können. Die Erwartungen für das neue Jahr seien gedämpft. Lediglich 27 Prozent rechneten mit höheren Umsätzen, 46 Prozent hingegen hätten sich auf weitere Einbußen eingestellt. Als häufigster Grund hierfür werde die schlechte Wirtschaftslage genannt, die sich nach Einschätzung von 93 Prozent der Modehändler negativ auf das Konsumklima auswirken werde.

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