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14.05.2014

09:51 Uhr

Werbevermarkter

Ströer mit Erfolg im Online-Geschäft

Stramme Wachstumsprognosen: Der Werbevermarkter Ströer setzt sich nach einem erfolgreichen Quartal ehrgeizige Ziele und strebt ein Umsatzwachstum von 15 Prozent an. Das Online-Geschäft ist ein Segen für das Unternehmen.

Eine Werbefläche von Ströer: Neben der Außenwerbung bietet der Werbevermarkter auch Online-Werbung an und macht dadurch einen erheblichen Gewinn. obs

Eine Werbefläche von Ströer: Neben der Außenwerbung bietet der Werbevermarkter auch Online-Werbung an und macht dadurch einen erheblichen Gewinn.

DüsseldorfDer Werbevermarkter Ströer hat durch Zuwächse im Online-Geschäft und dem wichtigen Auslandsmarkt Türkei im ersten Quartal den Umsatz gesteigert. Die Erlöse legten von Januar bis März um 19,1 Prozent auf 145,7 Millionen Euro zu und entwickelten sich damit etwas besser als von Experten erwartet. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg auf 16,5 (Vorjahr: 13,5) Millionen Euro, wie Ströer am Mittwoch mitteilte.

Analysten hatten hier mit 16,1 Millionen Euro gerechnet. Der bereinigte Überschuss stieg auf 0,1 Millionen Euro - vor Jahresfrist hatte Ströer noch einen Fehlbetrag von zwei Millionen Euro ausgewiesen. Unter dem Strich blieb aber ein Verlust von rund sechs Millionen Euro. Ströer will nun im zweiten Quartal den Umsatz in einer Bandbreite zwischen zehn und 15 Prozent steigern.

Ströer hatte sich in der Vergangenheit vor allem auf Außenwerbung konzentriert. Der Konzern bestückt Buswartehäuschen oder Plakatwände mit Werbung und bespielt digitale Bildschirme in Bahnhöfen mit Reklame. 2013 stiegen die Kölner in die Online-Werbung ein und bieten diese den Kunden nun im Paket mit Außenwerbung an, die Ströer in Deutschland mit dem Konkurrenten JCDecaux dominiert.

2013 hatte der Konzern erstmals seit 2010 wieder einen Gewinn geschrieben - die Aktionäre sollen nun eine Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie erhalten. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung werde die zunächst erst ab dem Geschäftsjahr 2014 geplante Dividendenzahlung um ein Jahr vorgezogen, teilte Ströer mit. Der Vorstand peile für die Zukunft "eine nachhaltige Dividendenpolitik" an, hieß es weiter.

Von

rtr

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