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17.04.2006

16:25 Uhr

dpa-afx BERLIN. Der Essener Handelskonzern Karstadt-Quelle will eine neue Warenhaus-Marke schaffen. Die so genannten Premium-Häuser des Unternehmens sollen künftig nicht mehr den Namen "Karstadt" tragen, berichtet die "Welt“ (Dienstagausgabe). „Wir haben einen Wettbewerb gestartet, um einen neuen Namen für die Häuser zu finden“, sagte Patrice Wagner, Chef der jüngst gegründeten Karstadt-Premium-Group und des Berliner Kaufhauses des Westens (Kadewe) dem Blatt. Gesucht werde ein Marken-Name, der den Premium-Anspruch der Häuser ausdrücke und auch im Ausland gut klinge.

Karstadt-Quelle fasse in der neuen Nobel-Gruppe derzeit fünf Häuser mit Luxus-Anspruch und Top-Marken zusammen. Mit dem neuen Namen sollen sich die Vorzeige-Filialen von den Karstadt-Durchschnittshäusern schon äußerlich unterscheiden, hieß es. Neben dem Berliner Kadewe und dem Hamburger Alsterhaus, die bereits mit Millionenaufwand renoviert werden, gehören die Karstadt-Häuser auf der Frankfurter Zeil und in Dresden sowie Hertie am Bahnhof in München zur Gruppe. Auf  Dauer sollen 13 der 90 Karstadt-Häuser „premium“ werden, und Renditen von zehn Prozent (Ebitda) erzielen. Zuletzt lagen die Karstadt Warenhäuser bei einem Wert von lediglich 1,4 Prozent.

Wertheim am Kudamm und in der Schloßstraße in Berlin, die Häuser in Düsseldorf, am Limbecker Platz in Essen, auf der Breiten Straße in Köln, an der Lorenzkirche in Nürnberg, sowie Karstadt Stuttgart und das Oberpollinger in München seien nach Konzernangaben weitere Kandidaten für die neue Marke. Im Spätsommer werde der neue Name für die Gruppe feststehen, sagte Wagner der Zeitung. 2007 sollen die Häuser in Frankfurt, München und Dresden dann je nach Umbau-Fortschritt umbenannt werden. Die klassischen Häusernamen wie Kadewe oder Alsterhaus sollen Wagner zufolge erhalten bleiben.

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