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25.03.2013

11:24 Uhr

Wie erwartet

Schwerer Umsatzrückgang im Baugewerbe

Das deutsche Baugewerbe steckt in der Krise – überrascht von den erneuten schweren Einbußen wurde bei der Deutschen Bauindustrie allerdings niemand. Die Aussicht auf das gesamte Jahr ist wenigstens relativ stabil.

Im Baugewerbe ist erneut der Umsatz zurückgegangen. ap

Im Baugewerbe ist erneut der Umsatz zurückgegangen.

WiesbadenDie deutschen Baufirmen haben zum Jahresbeginn erneut schwere Umsatzeinbußen verzeichnet. Nach einem Rückgang von rund zehn Prozent im Dezember sind die Erlöse im Bauhauptgewerbe im Januar im Jahresvergleich weiter um 10,8 Prozent geschrumpft, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie zeigte sich wenig überrascht von diesem Einbruch. „Das war zu erwarten“, sagte ein Sprecher. Der starke Januar 2012 sei schwer zu toppen gewesen. Die Aufträge sanken im Januar 2013 preisbereinigt um 1,2 Prozent, die Zahl der Beschäftigten stieg um 10 000 auf 714 000. Für das Gesamtjahr geht die Branche weiterhin real von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

Koninklijke Bam Groep (Niederlande) – 6,98 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus dem niederländischen Bunnik bei Utrecht ist europaweit tätig und hat rund 19.500 Mitarbeiter.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 10,76 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 10,6 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 12,4 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,31 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 15,35 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 31,77 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2016 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 31,98 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,07 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2016 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von 1,1 Prozent.

Quelle: Deloitte

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Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

25.03.2013, 11:59 Uhr

Ist vollkommen aus dem Kontext gerissen. Das Baugewerbe ist Saisonabhängig und bei Frost kann im Tiefbau z.B. schwer bis garnicht gearbeitet werden, also wen wundert es dass der Umsatz- und Auftragsrückgang im komplett normalen, saisonalen Umfang liegt? Anscheinend nur das HB

Gast

25.03.2013, 12:21 Uhr

Im letzten Januar war auch Winter. Der Vergleich mit den Vorjahreswerten ist daher völlig korrekt.

Hans

25.03.2013, 16:03 Uhr

Bei uns zumindest wird überall fleißig bebaut und renoviert, jeder ist bedacht seine Schäfchen im Trockenen zu haben.

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