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02.03.2004

14:24 Uhr

Wie erwartet Verlust in 2003

Euroshop grenzt Konzernverlust ein

Die Deutsche EuroShop AG hat 2003 wegen Sanierungskosten in Millionenhöhe wie erwartet einen Konzernverlust von einer halben Million Euro ausgewiesen. Für 2004 erwartet die auf Beteiligungen an Einkaufszentren spezialisierte Firma eine weitere Verbesserung ihrer Ertragsposition.

HB FRANKFURT. „Nach den derzeitigen Planungen wollen wir 2004 einen deutlichen Gewinn erwirtschaften“, sagte EuroShop-Vorstandssprecher Claus-Matthias Böge am Dienstag in Frankfurt. Ein Gewinnausweis sei jedoch abhängig von den Aufwendungen für Beteiligungen, und noch sei nicht absehbar, wie hoch diese 2004 ausfallen werden.

2003 wurde der Konzernverlust nach vorläufigen Zahlen um 2,4 Millionen Euro auf 0,5 Millionen Euro eingegrenzt. Ursprünglich hatte EuroShop einen Gewinn erwartet, korrigierte diese Prognose jedoch im November wegen Sanierungskosten von über zwei Millionen Euro für ein Einkaufszentrum in Italien. Den Konzernumsatz 2003 verbesserte das Unternehmen um sechs Prozent auf 49,3 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag konzernweit bei 6,5 (Vorjahr: 4,9) Millionen Euro. Der Vorstand werde eine unveränderte Dividende von 1,92 Euro vorschlagen, hieß es.

Die Deutsche EuroShop ist nach eigenen Angaben derzeit an 14 Einkaufszentren in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Ungarn beteiligt. Die deutsche Stammgesellschaft erwirtschaftete 2003 einen Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 27,9 (24,8) Millionen Euro und übertraf damit die eigenen Planungen leicht.

Der Konzern wies zum ersten Mal einen Nettovermögenswert - den so genannten Net Asset Value - aus. Gestützt auf Verkehrswertgutachten der Beratungsgesellschaft Feri Immobilien Rating und des größten deutschen Marktforschungsinstituts GfK Prisma sei ein Substanzwert von 680,7 Millionen Euro (Stichtag 31. Dezember 2003) ermittelt worden. Dies entspreche 43,56 Euro je Aktie. Für die Gutachten seien die einzelnen Einkaufszentren der Euroshop umfassend analysiert und standortspezifisch bewertet worden.

Am Dienstagmittag lagen die Aktien der im Kleinwerteindex SDax gelisteten Gesellschaft in einem freundlichen Marktumfeld mit 0,14 Prozent im Minus bei 34,90 Euro.

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