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27.11.2014

11:54 Uhr

Zeit für Burger-King-Franchiser läuft

Yi-Ko muss Löhne und Gehälter zahlen

Franchisenehmer Yi-Ko ist durch die Fast-Food-Kette Burger King gekündigt worden, Löhne und Gehälter für 3000 Beschäftigte muss er aber trotzdem bald zahlen. Einer der Gesellschafter hofft derweil auf einen Neuanfang.

Türgriffe in Form des Bürger-King-Logos am Eingang einer geschlossenen Burger-King-Filiale in Frankfurt. Der gekündigte Franchisenehmer Yi-Ko Holding wird in Kürze Löhne und Gehälter zahlen müssen. dpa

Türgriffe in Form des Bürger-King-Logos am Eingang einer geschlossenen Burger-King-Filiale in Frankfurt. Der gekündigte Franchisenehmer Yi-Ko Holding wird in Kürze Löhne und Gehälter zahlen müssen.

MünchenAuch nach dem Gesellschafterwechsel läuft die Zeit für den gekündigten Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko: Demnächst werden die Löhne und Gehälter für die rund 3000 Beschäftigten der 89 geschlossenen Schnellrestaurants fällig. Branchenschätzungen zufolge dürfte es sich um einen einstelligen Millionenbetrag handeln.

Am Vortag war bekanntgeworden, dass sich einer der beiden Gesellschafter des Franchisenehmers aus dem Unternehmen zurückgezogen und seine Anteile an Mitgesellschafter Alexander Kolobov abgegeben hat. Der Alleineigentümer hofft nun auf einen Neuanfang. Burger King hatte allerdings mitgeteilt, dass es vorerst bei der Kündigung bleibt.

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Zitterpartie für die Beschäftigten des Burger King-Partners Yi-Ko: Nach den Filialschließungen bangen sie um ihre Jobs. Unteressen berichtete der Sender RTL über weitere Missstände in den betroffenen Restaurants.

Burger King hatte seinem größten deutschen Franchisenehmer Yi-Ko in der vergangenen Woche fristlos gekündigt und ihm die Nutzung von Firmenlogo, Produktnamen, Arbeitskleidung und Außenwerbung gerichtlich verbieten lassen. Sämtliche Filialen des Franchisenehmers mussten deshalb schließen, die Beschäftigten fürchten um ihre Jobs.

Von

dpa

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