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05.01.2007

14:14 Uhr

Zentralen ausgenommen

Karstadt plant weitere Immobilienverkäufe

Der Essener Handels- und Reisekonzern Karstadt-Quelle erwartet im laufenden Jahr Einnahmen durch den Verkauf weiterer Konzernimmobilien.

dpa-afx MÜNCHEN. "Wir rechnen damit, dass wir die restlichen Immobilien bis Herbst dieses Jahres verkauft haben werden", sagte Karstadt-Quelle-Vorstandschef Thomas Middelhoff dem Magazin "Euro am Sonntag". "Die Verkäufe könnten einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag bringen."

Einen möglichen Käufer nannte der Konzernchef nicht. Entgegen der ursprünglichen Planung wolle Karstadt-Quelle die Konzernzentrale in Essen sowie der Neckermann-Zentrale in Frankfurt nicht veräußern. "Der Verkauf des Headquarters und der Neckermann-Zentrale sind zurückgestellt", sagte Middelhoff.

Ende Dezember hatte Karstadt-Quelle bekannt gegeben, die 800 Mill. Euro teure Übernahme der restlichen 50 Prozent am Reisekonzern Thomas Cook durch Immobilienverkäufe zu finanzieren. Nach Angaben des Konzerns liegt bereits ein Angebot über 800 Mill. Euro für die Beteiligung in Höhe von 49 Prozent an Highstreet vor. Highstreet gehören die Karstadt-Warenhäuser. Die übrigen 51 Prozent an Highstreet liegen beim Immobilienfonds Whitehall.

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