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26.07.2012

15:12 Uhr

Zu große Marktmacht

Flughafenfirma muss London-Stansted verkaufen

Der britische Flughafenbetreiber BAA muss sich der Wettbewerbskommission beugen: Nach London-Gatwick und Edinburgh muss BAA jetzt auch seinen Flughafen London-Stansted verkaufen, entschied das Berufungsgericht.

Der Flughafen London Stansted, den vor allem Billigairlines anfliegen, wechselt den Besitzer. ap

Der Flughafen London Stansted, den vor allem Billigairlines anfliegen, wechselt den Besitzer.

Der britische Flughafenbetreiber BAA hat seinen Kampf gegen den staatlich angeordneten Verkauf seines Airports London-Stansted verloren. Ein Berufungsgericht bestätigte am Donnerstag die Entscheidung der britischen Wettbewerbskommission, dass BAA in London nur noch das Drehkreuz Heathrow behalten darf.

Wegen zu großer Marktmacht musste sich die Tochter des spanischen Baukonzerns Ferrovial bereits von den Airports London-Gatwick und Edinburgh trennen. BAA betreibt auch Flughäfen in Southampton, Glasgow und Aberdeen.

BAA hatte gegen einen Verkauf von Stansted ins Feld geführt, in der gegenwärtigen Marktlage sei kein fairer Preis zu erzielen. Außerdem habe sich der Wettbewerb im Großraum der britischen Hauptstadt durch die Trennung von Gatwick bereits verändert. Auf dem rund 50 Kilometer nordöstlich von London gelegenen Flughafen Stansted verkehren vor allem Billigfluggesellschafen und Urlaubsflieger.

Die Anlage in Edinburgh hatte der Fraport -Konkurrent BAA für knapp eine Milliarde Euro (807 Millionen Pfund) an den Investmentfonds Global Infrastructure Partners (GIP) verkauft. Gatwick ging an den Investor GIP, einen Investmentfonds von Credit Suisse und General Electric.

Von

rtr

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