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04.09.2012

06:00 Uhr

Handelsblatt-Innovationsforum

Spinner mit Disziplin gesucht

VonSusanne Schier

Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart begrüßte am Abend zahlreiche prominente Gäste auf dem Handelsblatt-Innovationsforum. Gemeinsam mit mehreren Dax-Chefs sprach er über die Ideen und Mitarbeiter von morgen.

Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart (links), Telekom-CEO René Obermann und VW-Chef Martin Winterkorn.

Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart (links), Telekom-CEO René Obermann und VW-Chef Martin Winterkorn.

FrankfurtEine bittere 0:4-Niederlage musste Fußballbundesligist VfL Wolfsburg am Wochenende gegen Hannover 96 einstecken. So hoch hat der Verein seit fast 13 Jahren kein Heimspiel mehr verloren. „Ideen haben die Wolfsburger zwar viele gehabt, aber an der Umsetzung hat es gehapert“, kommentierte Volkswagen-Chef Martin Winterkorn das schlechte Abschneiden des Werksclubs.

Das sei ähnlich wie in einem Unternehmen: Ein guter Vorschlag allein reiche nicht aus, sondern man brauche auch die Durchsetzungskraft, um eine echte Innovation entstehen zu lassen.

Innovationen – sie sind für Unternehmen heutzutage extrem wichtig, um sich im Wettbewerb zu differenzieren, ein interessanter Arbeitgeber zu sein und nicht zuletzt um Gewinne zu machen.

Doch wie kommen Innovationen überhaupt zustande? Und wie schaffen es riesige Firmen wie der VW-Konzern überhaupt, innovativ zu sein und vor allem zu bleiben? Darüber diskutierte Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart gestern Abend mit Top-Managern beim Innovationsforum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Die Zuhörer waren bester Laune.

Die Zuhörer waren bester Laune.

Neben VW-Chef Winterkorn nahmen auch Telekom-Chef René Obermann, Bayer-Chef Marijn Dekkers und ING Diba-Chef Roland  Boekhout an dem Live-Talk teil. Auf unterhaltsame Weise erfuhren die rund 700 Studenten und Vertreter aus Wirtschaft und Lehre, welche Punkte die Unternehmenslenker für wichtig halten, um Innovation in ihren Firmen zu fördern.

So stellte Obermann heraus, dass Innovationen nicht in erster Linie durch Marktforschung entstehen. „Kunden, die zu ihren Vorlieben befragt werden, nennen in der Regel Dinge, die sie schon kennen“, erklärt der Telekom-Chef. Neue Ideen entstünden dagegen, wenn Menschen ohne Grenzen denken könnten.

Kommentare (8)

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esm

04.09.2012, 11:01 Uhr

Die Vision aller Innovationen heisst wohl volle Automatisierung und Ersetzung des Menschen mit AI (nicht negativ gemeint). Wie das aussieht - einfach mal Hollywood Filme ala Star Wars etc. gucken. Spätestens dann gehts ab in Robäärts Hängematte.

Die Nebenbedingungen bei dem Problem heisst 7Mrd. Menschen Weltbevölkerung bei begrenzten Rohstoffen. Inwieweit bei all denen eine Maximierung möglichst grosser Freiheitsgrade möglich ist.



Account gelöscht!

04.09.2012, 12:34 Uhr

Spinner mit Disziplin?
.
Genau.
Deshalb war der Obermann wohl auch dort dabei.

gabormorgana

04.09.2012, 12:52 Uhr

steingart sollte weniger wichtig tun und rumturnen,bücher schreiben und den schlaumeier geben,sondern sich ums handelsblatt kümmern.

seine auf die großen spieler ausgerichtete berichterstattung und das einschleimen ,wird nie in sachen absatz rentieren,da mögliche leser die realitäten wiedergespiegelt sehen wollen und keine selbstbeweihräucherung bezahlen.

wie kann es denn sein,daß die wirtschaft fast alle lebensbereiche dominiert,aber die berichterstattung darüber defizitär bleibt

man kann den spiegel eigentümern nur gratulieren,daß ein steingart als big boss verhindert wurde

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